Mittwoch, 28. September 2016

Auf Erasmus in Linköping: Bürokratiezeugsdingsda

Aber bevor man ins Ausland gehen kann braucht es Zeit, Vorbereitung und ein bisschen Glück. Dennoch, ganz ehrlich: wer behauptet, ihm oder ihr ist der Aufwand zu groß, bevor man überhaupt die Chance auf ein Auslandssemester hat ... Nun ja, gut, kann man so sehen, muss man aber nicht.

Natürlich kann man nicht sofort und von heute auf morgen loslegen, ein paar Dinge müssen geklärt und geregelt werden, und dafür benötigt man eben eine Bewerbung. Aber bis dahin gibt es meistens und an jeder Uni, von der ich bisher gehört habe, einen Infoabend und genügend Papier, um alles in Erfahrung zu bringen (und zu behalten), was es braucht, um ein Auslandssemester zu machen. Von der Skandinavistik an der HU gab es sogar einen schönen 'Ablaufzettel', was bis wann erledigt werden muss. Den besitze ich sogar immer noch und mache ein Häkchen bei den Dingen, die ich erledigt habe. 

Der erste Schritt ist wie gesagt eine Bewerbung, die aber nicht sonderlich umfangreich ist. Lebenslauf, Motivationsschreiben und ein paar bürokratische Formulare, das war es. Es ist ein wenig Rennerei, gerade was die bereits erworbenen Punkte anbelangt, aber die lohnt es sich, in Kauf zu nehmen. Danach heißt es nämlich erstmal warten.

Und warten und dann JA kriegt man hoffentlich eine Zusage. Die Zusage für die Traumuni oder die für die Traumstadt - da hat ja jede*r andere Präfenrenzen. Ich empfand die nun folgenden Schritte für eher beschwerlich:
Welche Kurse besuche man und werden diese angerechnet und wie verteilen sich die ECTS und hasse nich jesehn ... Das ist fisselig und ein bisschen Arbeit, aber wird durchaus am Ende belohnt. Ist nämlich blöd, wenn man Kurse besucht und die Heimatuni nacher "NÄ" sagt.

Je nach Unistadt macht es auch Spaß, nach einer Bleibe zu suchen. Oder man bewirbt sich auf ein Zimmer im Wohnheim - es gibt da einige Möglichkeiten. Und natürlich muss auch das Hinkommen geregelt werden, je früher man bucht, desto günstiger (Züge, Flüge, eigentlich alles, was einen voranbringt - kilometertechnisch).

Also, eigentlich ist es gar nicht so schwer und so schlimm bürokratisch erst recht nicht (es könnte auch sein, dass ich durch die Elterngeldformulare langsam gefeit bin vor derlei Blödsinn). Vielleicht habt ihr ja Glück und es gibt eine gute Organisation an eurem Insitut, die euch vieles abnehmen oder zumindest Wege erleichtern oder Tipps und Tricks verraten. Es gibt da große Unterschiede, nicht nur zwischen den Universitäten sonder auch zwischen einzelnen Fakultäten und Instituten. Ich habe auch ein wenig Glück und wir 'Outgoings' (die "Ins-Ausland-Geher") werden wirklich gut betreut von unserem Koordinator und regelmäßig an das Zettelzeugs erinnert.

Viel Glück in jedem Fall und denkt dran: bald gibt es wieder die ersten Informationsveranstaltungen für das nächste Erasmusjahr!   

Dienstag, 27. September 2016

Gedanken zum 1. Geburtstag

Es ist schon verrückt: bald ist Oktober, und wenn der Monat vorbei ist, dann haben wir ein Jahr herum und ein Geburtstagskind hier sitzen. EIN JAHR! Das war doch kein Jahr. Das waren niemals zwölf Monate. NEVER! Das war ein Hauch, ein Nichts, keine 365 Tage - oh, Entschuldigung, 366 oder? Schaltjahr und so ... Völlig egal. Ein Jahr auf jeden Fall, wissta Bescheid.

Ich finde, dass ein Kind, ein Baby, wohl die schwerste Belastung und Herausforderung sein kann für eine Beziehung. Es ist die größte Veränderung, die dauerhafteste und eine sehr einbrennende Erfahrung in jeglicher Hinsicht für beide Seiten, egal ob es um die Geburt selbst, das Wochenbett oder die Monate danach geht. Das erste Jahr ist ein ganz Besonderes. Alles neu, alles anders, viele Selbst- und Gemeinsamfindungen. Einfach nur herausragend und einfach nicht nachahmbar.

Und genau aus dem Grund ist der erste Geburtstag, meiner Ansicht nach, nicht nur für das Kind etwas Besonderes, sondern noch viel mehr für die Eltern. Ich finde es richtig, sich selbst und sich als Eltern und sich als Paar zu feiern, neben dem Kind. Alle gemeinsam, die Familie. Einfach nur feiern und sich diesem reinen, puren Glück hingeben - genießen und sich erfreuen.

Höst i Stockholm


Wir waren gestern auf einem schönen Tagesausflug in Stockholm. Weniger Sightseeing, das haben wir 2009 schon sehr viel gemacht, als wir dort waren, mehr "mal gucken, was wir so schaffen, bevor Jonas' Veranstaltung an der KTH losgeht".


Wer richtig schöne alte Häuser mag, die dazu auch noch schmuck aussehen, der also viel von Altstadtcharme hält, der ist in der schwedischen Hauptstadt total richtig. 


Wer strahlt mehr?


Kungliga slottet.


Mal mehr blauer Himmel, mal mehr Wolken. Aber wir hatten wirklich tolles Wetter, da strahlen die Farben noch mehr. 


So ein schickes älteres Holzboot wäre doch was ...


Mit der Fähre rüber nach Djurgården. Haben wir nicht gemacht, geht aber.


Ich kann "Vasa-muséet" ja immer nur wieder empfehlen. Aber gestern hatten wir leider keine Zeit.


Blauer Himmel, blaues Wasser, bunte Häuser - das ist Stockholm. Eben eine echte nordische Perle.


Leider ist die alte "saluhall" gerade nicht betretbar, dafür haben sie direkt daneben eine neue gebaut, die aber überhaupt nicht so toll ist wie die originale. 


Kleine Tobepause.


Was auf Kirchplätzen alles so geht.


Während Jonas einem Vortrag lauscht, hotten wir zwei auf dem Gelände der KTH ab. Ist wirklich ganz schön, nur wird auch hier, ähnlich wie auf dem Liu-Campus Valla, viel gebaut. 


Max wird für Dreck immer mal wieder im Stich gelassen. Aber das Zeugs auf dem Boden ist auch spannend.

Sonntag, 25. September 2016

Unser Wochenende in Bildern - 24./ 25.9.2016

Das gute Wetter hält immer noch an und wir waren die Septembersonne genießen. Ganz ehrlich, so ein herrlicher Herbstanfang - den muss man ohne Ende nutzen.


Hallo, Welt, da bin ich. Fit und ausgeruht und voller Tatendrang.


Na gut, einen Schluck darfst du nehmen, aber dann mag ich spielen.


French Toast für alle!


Putzen muss auch ab und an mal sein.


Ich habe natürlich niemals nicht NEIN ...


Es gibt einen Fairtradeladen in Linköping, den wir bisher grandios übersehen haben. Lecker Paranüsse und Mangostreifen.


Ab in den Buchladen.


Und in die Bibliothek. 


Zu der gehört auch ein nettes Café.


Das Wetter ist einfach nur ein Träumchen.


Kleine Parkoasen kann Linköping. Sehr gut sogar.


Während Jonas schon mal seine Runden dreht und Love schläft schaffe ich noch ein wenig was am Text für die Uni.


Kleine Snackpause im Schwimmbad. 


 Nach dem Schwimmen ist Heißhunger angesagt.


Und dann schaffe ich es sogar noch kurz in die von mir bestellen und angekommenen Bücher zu gucken, die wir mittags im Buchladen abgeholt hatten.


Statt lecker Pfannenzeugs gibt es Knäckebrot. Was eben so da war. 


Schläfchen gehen nur mit Stift in der Hand. Kein Witz.


Papa, was machst du denn da? Kann ich mitmischen?


Guten Morgen, lieber blauer Himmel mit super lustigen Wolken.


Endlich wieder Moussaka!


Jonas und Love toben sich aus.


Das Wochenende der lustigen Arbeitsplätze - auch auf dem Spielplatz geht so einiges.


Love schläft und wir können unser Essen genießen, das Wetter, den Garten, diese absolute schwedische Idylle.


Dieses Café haben wir vor kurzem erst entdeckt und wollten schon immer mal hin. Endlich geschafft!


Abendlicht, es ist so herrlich rosarot und leuchtet mit den Äpfeln im Garten um die Wette.

Mehr WiB hier http://geborgen-wachsen.de/2016/09/25/wochenende-in-bildern-24-25-september-2016/