Mittwoch, 26. April 2017

Unser Kinderwagen: ABC-Design Turbo 4s

Ja, wir haben das gute Stück schon seit eineinhalb Jahren, genau wie den Lütten, aber hey - so ein Wagen muss gut getestet werden. Und schlussendlich für gut befunden, na klar! Ich bin so froh, dass sich die Schwiegereltern da mit hineingehängt haben in das Thema und uns zur Geburt den Turbo 4s von ABC-Design in Graphite Grey geschenkt haben. Und seitdem fühlen sich sich auch für dessen Ausstattung verantwortlich, d.h. auch den coolen Wintersack haben wir ihnen zu verdanken. Den fanden wir in Linköping und ich finde ich wirklich richtig schick. Die dazu passende Wickeltasche übrigens auch ...



Ich glaube, es ist schneller erläutert, was nicht ganz so prima ist an diesen genialen Teil, als das aufzuzählen, was wir gut finden, von daher:

- also klein zusammenklappbar ist anders (uns aber meist schnurps)
- der Abstand zwischen Sitzflächengestell und Korb ist ein bisschen schmal, daher ist das Hineinlegen von Dingen manchmal ein wenig tricky


Dieses Bild hier ist ganz aktuell von heute, damit man mal sehen kann, wie viel er aushält vom Gewicht. Ich muss zugeben, am Anfang fand ich ihn nicht ganz ausreichend, aber inzwischen haben wir ihn noch gut gepimpt mit Netz am Schieber - das macht viel aus.

Die ganzen positiven Punkte sind wirklich der Hammer - und deshalb ist es ein für uns einfach super perfekter Wagen:

- Sitz ist in beide Blickrichtungen (nach vorne oder zum/r Fahrer*in hin); sogar während der Fahrt mit Love drinne kann sogar ich ganz einfach den Sitz herausnehmen und umdrehen. Das kann während eines Spaziergangs durchaus ein paar Mal vorkommen
- sehr geländegängig, gerade mit den festgestellten Vorderreifen
- aber auch gut für die Stadt, wenn man sie löst, dann ist er richtig gelenkig und wendig
- erst dachte ich "Was ist das bitte für ein riesengroßes Verdeck?" Aber ja doch, es ist arg praktisch 
- die Schiebestange ist für Große wie auch für Kleine einstellbar (wenn man alleine unseren Größenunterschied von fast 30 cm bedenkt)
- der fast wichtigste Punkt für uns war: wir wollen einen Kinderwagen, der lange hält, optisch wie auch entwicklungstechnisch (was den Lütten anbelangt) und natürlich auch von der Qualität. Tja, das ist bei dem hier gar kein Problem! 

Montag, 24. April 2017

Aufgeschnappt!

 
Heute auf dem Weg vom Kindergarten, wo wir E's Tochter M abholten, trafen wir auf eine andere Mutter, die ebenfalls ihre Tochter abholte und ihre größere auch noch mit im Schlepptau hatte - die zwei Mädels verstehen sich wohl sehr gut und wollen sich jetzt mal bei einer Zuhause treffen. Aber das tut gar nichts zur Sache, denn es war eher der kurze Dialog, der mich alt-nachdenklich stimmte.

E: Und du arbeitest? (sinngemäß)
Fremde Mutter: Nein, ich arbeite nicht, ich bin Zuhause.
E: Aaah, ich dachte nur, weil die Oma deine Tochter ja häufiger abholt.
Fremde Mutter: Ich habe auch so manchmal Termine.

Völlig defensiv sagte sie schon ihren letzten Satz, aber auch ihr erster war schon aus einer Grundhaltung heraus gesagt, der besagte "Ja, ich bin ein Heimchen am Herd, nein, ich arbeite nicht sonstwie woanders (DRAUßEN) ..." 

Es ist so grottig, so schade, so furchtbar engstirnig und absolut ätzend: dieses System in Deutschland, Elterngeld hin oder her, Mutterschutz und allem Pipapo, schön und gut - ABER, es kann nicht sein, dass sich Frauen oder Männer dafür entschuldigen müssen (und es wirklich müssen, weil sie sonst nämlich blöd angesehen werden oder eben schlimmeres), dass sie - obwohl die Kinder gut betreut sind - nicht arbeiten sondern Zuhause sind.
Warum dürfen sie das denn bitteschön nicht selbst entscheiden?

Die Mutter tat mir so Leid, ich dachte nur so: Kacke, derlei Gespräch kommt mir bekannt vor, nur mit gänzlich anderem Inhalt. Egal, es ist dieselbe Haltung, die ich entwickelt habe, und das soll schon was heißen.

Es ist einfach nicht fair, warum man direkt in die Verteidigungshaltung sich begeben muss - wieso denn nur? Ja mensch, dann gehen er oder sie nicht arbeiten, aber wer sagt denn, dass sie nicht arbeiten? Jedem das Seine, jeder das Ihre und überhaupt wer glaubt eigentlich, er könnte sich es da erlauben einzumischen? 

Diese Mentalität geht mir mächtig auf den Zeiger, weil sie natürlich einfach immer da ist. Weil man nunmal v.a. mit Müttern zu tun hat.

"Laufe nur mal einen Tag lang in meinen Schuhen, am Abend sprechen wir uns dann nochmal." Oder so ähnlich zumindest.

Sonntag, 23. April 2017

Unser Wochenende in Bildern- 22. und 23. April 2017

Samstag


Ich komme das erste Mal auf die Idee, dass ihm Fernsehen wirklich Spaß machen könnte, und stelle "Bob der Baumeister" an. Und ja, es macht ihm großen Spaß, sein "Badda" zu gucken. Mensch, ist das süß. Aber ich mache derweil sehr entspannt das Frühstück.


Gibt trotzdem nicht so richtig viel her, was ;)


Die Nachbarn freut es bestimmt, wenn wir samstags am eher frühen Morgen Ballspielen.


Die Urlaubsfotos sind schon da, jetzt nur noch gucken, dass ich ans Einkleben komme. 


Na gut, fahren wir halt in den Bau- bzw. Blumenmarkt.


Volles Auto.


Nach dem Baumarkt, s.u. wird es aber noch voller. Wir kommen nämlich auf die grandiose Idee, das Hochbeet selbst zu zimmern. Also Jonas will es machen.


Auf dem Rückwegs schläft Love ein und wir kriegen ihn auch noch schlafend ins Bett.


Mittagsschläfchensicht. Endlich mehr Blumen im und am Haus.



Sehr empfehlenswertes Buch.


Sehr spannend, endlich wird das Werkzeug wieder herausgeholt und es wird gelärmt was das Zeug hält.


Derweil habe ich in der Wohnung zu tun. Weiß nur nicht mehr, was.


Das Hochbeet wächst und die Pflanzen werden umgetopft. 


Ach ja, genau, ich habe nebenbei noch gekocht. Und die Männer waren irgendwann sich von Erde und Arbeitseifer befreien.


Loves Zimmer bedarf bereits seit Monaten dringend einer Aufräumaktion, die sich gewaschen hat. 


Wir gucken die zweite Staffel "LOVE" zu Ende und finden das Ende beide nicht so grandios.

Sonntag


Kaffee mit Milchschaum und Kokosblütenzucker ... Tach is gerettet. Jetzt schon.


Ich will Rhabarberkuchen backen.


Und Jonas macht Moussaka.


Für Jakob gibt es eine kleine Zwischenmahlzeit.


Bevor es in den Wald umme Ecke geht, Stöcke, Äste und Kleinvieh für das Hochbeet sammeln.


Wir haben einen guten Zeitpunkt im Aprilwettergemisch erwischt.


Kurze Pause, ich habe sogar an einen Snack für alle gedacht.


Vollgepackt geht es von der Daspel wieder hinunter.


Und die hier ab in den Ofen.


Es macht sich!


Echt nicht schön, aber immer wieder so lecker!


Ich im Element.


Immer noch nicht alle Wäsche vom Urlaub gewaschen. Also die hier jetzt schon. Muss nur noch zusammengelegt werden.


Hachz.


Erdpatschefüßchen. 

Jetzt mag ich nur noch ins Bett. Guts Nächtle.

Bei Susanne gibt es noch ein paar mehr WiB: https://geborgen-wachsen.de/2017/04/23/wochenende-in-bildern-22-23-april-2017/

Freitag, 21. April 2017

Eingewöhnung: die erste Woche

Dank des Ostermontags hatten wir ja eine eher kurze Woche, also vier Tage sind schon weniger als eine Woche mit fünf, demnach hatten wir auch nur vier Tage Eingewöhnung. Aber ich glaube, ich bin geschaffter als der Lütte.
Die ganze Woche hatte ich mit Kopfschmerzen zu tun, mal mehr, mal weniger, sodass ich heilfroh war, dass Love doch sich meist entschlossen hat, längere Mittagsschläfchen zu machen, so konnte ich dann auch die Augen zu machen und ein bissl dösen.


Die vier Tage lassen sich recht schnell zusammenfassen: die ersten beiden lief es super, die letzten beiden eher mäßig. Gerade heute war es sehr mäßig. Das ging schon morgens hier los, dass er partout nicht in den Kinderwagen wollte, ich aber auch nicht auf Tragen ausgelegt war, demnach wir mit dem Auto fuhren und ich denke, dass hat ihn alles schon ein wenig angefressen.


Dienstag und Mittwoch waren, wie gesagt, sehr gut. Da musst eher der kleine E, der Sohn von Tagesmutter E, sich daran gewöhnen, dass jetzt gerade zwei fremde Personen anwesend sind, und eine auch noch von seiner Mutter ein wenig mitbeäugt wird. E aber taute immer mehr auf, von Tag zu Tag, und Love fuhr sein Vertrauen von Tag zu Tag ein wenig herunter.
Ich bin gespannt, wie es die nächste Woche wird. Da werden wir noch ein wenig mehr als die eineinhalb Stunden vormittags da sein und evtl. auch mal ein Mittagessen einschieben.