Sonntag, 29. Dezember 2013

Yamato - Drummers of Japan


Dieses Video kann zwar nicht ansatzweise wiedergeben wie es live ist, aber ich kann es Euch wirklich nur empfehlen! Yamato ist ein absolut abgefahrenes Team aus Musikern, um nicht genauer zu sagen Trommlern, die eine einzigartige Show abliefern und die man sich wirklich sehr gut angucken und vor allem anhören und fühlen kann! 

Mittwoch, 25. Dezember 2013

In Xanten

Am Samstag oder Sonntag (so ist das halt wenn man Urlaub hat, man schmeißt die Tage durcheinander) haben Papa, Jonas und ich einen Ausflug nach Xanten auf den Weihnachtsmarkt gemacht - das Wetter war so lala, aber passenderweise sind wir in einem Café gelandet als es anfing zu schütten, sodass wir nachher halbwegs trocken zum Auto gekommen sind. Xanten ist immer wieder schön und zu viel los war auch nicht.














Dienstag, 24. Dezember 2013

Fröhliche Weihnachten Euch allen!

Ihr lieben fleißigen Leser*innen, ich wünsche Euch allen ein wundervolles Weihnachtsfest, ganz tolle Feiertage, sehr gutes und leckeres Essen und eine super Zeit mit der Familie! Wir lesen uns :) 

Montag, 23. Dezember 2013

Raphael Fellmer

Am 16.12. hatte der Nabu Raphael Fellmer nach Greifswald geladen und da musste ich natürlich hingehen, nachdem ich auf ihn durch Facebook aufmerksam geworden war durch sein Wohnungsgesuch welches viele Menschen geteilt hatten. Danach habe ich mir eine kurze Dokumentation über ihn und seine kleine Familie angesehen und das was er alles schon bewegt und in Gang gesetzt hat und über seine weiteren Pläne. Wer ihn nicht kennt, hier ein paar wichtige Links zu einem wie ich finde wirklich sehr engagierten und interessanten Menschen!

Homepage


Blog


Facebook


Twitter


Buch


Projekt "Lebensmittel retten"


Sein Buch "Glücklich ohne Geld"
Raphael war leider ein wenig erkältet, aber Gott sei Dank hat seine Stimme durchgehalten. Er hat sehr viele spannende Dinge erzählt, von seiner Reise nach Mexiko (die er übrigens auch völlig ohne Geld gemacht hat) und die Erfahrungen die er in diesem Zusammenhang gesammelt hat.
Etwas über eine halbe Stunde lang konnten danach Fragen gestellt werden und es waren so viele Leute da, der ganze Boden war voll. Interessierte Leute, auch nicht nur Studenten was ich besonders schön fand. Leute, die sich in bestimmten Sachen einig waren, die wissen, dass einiges auf der Welt gehörig falsch läuft und dass dagegen etwas getan werden muss. 
Sein Buch werde ich in jedem Fall mit größter Neugierde lesen und es danach wieder "freisetzen" und weiter geben, damit möglichst viele die Chance haben es zu lesen und sich zu informieren. Außerdem werde ich vorher hier natürlich fleißig ein paar besonders aussagekräftige Passagen an den Mann bzw. die Frau bringen - wen es interessiert ist herzlich eingeladen!

Sonntag, 22. Dezember 2013

Aufreger der Woche!

Und das ist dieses Mal ein sehr sehr SEHR großer Aufreger, eigentlich möchte ich mich da auch gar nicht wieder einkriegen in den nächsten Wochen. Wieso warum weshalb worum geht es eigentlich? Um das marode und vollkommen bescheuerte BILDUNGSSYSTEM in Deutschland (ach nein, wirklich?) und darum dass anscheinend kein Mensch sich Gedanken um die Menschen selbst macht. Dass jeder sich selbst der nächste ist und bloß nicht versucht nett und freundlich zu anderen zu sein. Diese Mentalität ist wirklich sowas von normal inzwischen, das ist einfach nur noch TRAURIG. 
Um was geht es denn jetzt wirklich? Ein großes Thema waren ja in den letzten Wochen die Etatkürzungen der Universität bzw. des Landes bezüglich der EMAU Greifswald. Aber das eigentliche Thema betrifft auch viele andere Unis in ganz Deutschland da es gang und gäbe ist, Dozenten den Vertrag nicht zu verlängern und sie vor die Tür zu setzen. Diese müssen sich dann woanders wieder etwas Neues aufbauen, nachdem man nach zwei Jahren endlich ansatzweise heimisch geworden  und durch die ganze Institution durchgestiegen ist. Die Leute kennt, Bachelorarbeiten und Hausarbeiten betreut hat und und und ...
DANN nämlich wird man vor die Tür gesetzt, nachdem man vor drei Monaten aber gesagt bekommen hat, dass man bleiben darf und der Vertrag verlängert wird (und man daraufhin schon mit Abschlüsslern die Bachelorarbeiten geplant hat). Und so ganz NEBENBEI handelt es sich natürlich immer um die Besten, die gehen müssen (die übrigens auch die Hälfte der 12 Seminare im Semester geschmissen hat, ist ja klar).
Zudem macht das alles hinten und vorne keinen Sinn - es werden neue Masterstudiengänge etabliert, aber die beste Dozentin wird entlassen, es gibt dann nur noch zwei Mitarbeiter im Institut und die sollen den kompletten Laden schmeißen? Nein, denn natürlich wird diese Stelle wohl neu besetzt werden, natürlich auch wieder nur befristet denn alles andere ist ja NICHT möglich und der/diejenige wird dann wieder nach drei oder vier Semestern an die frische Luft GESETZT nachdem er/sie sich eingearbeitet hat und durch die ganzen Studienpläne etc. durchgestiegen ist ... Und das wiederholt sich ewig und drei Tage bis ans Ende aller Zeit!
Entschuldigung, aber da platzt mir irgendwie so ein bissl der Kragen und die Manschetten. WAS soll DAS?

Samstag, 21. Dezember 2013

Gelesen!

Auf der Autorentagung hatte er ja gelesen und ich habe es leider nicht geschafft hinzugehen: Christoph Peters! Sein Buch "Stadt Land Fluss" habe ich jetzt durch und es ist so ein wunderbares Werk, eine so tolle Geschichte. Ich muss jetzt auch alles andere von ihm lesen!  Und Andreas Stichmann habe ich jetzt endlich gelesen ("Das große Leuchten") und auch das Buch war grandios! Und ich hätte auch gar kein Problem damit zu behaupten, dass es sich hierbei garantiert um hochwertige und höher gestellte Literatur handelt. "Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin" war nicht so gut wie "No & Ich" aber immer noch sehr gut mit einem offenen Ende - wobei ich doch ein wenig geschockt war. Ausgerechnet bei so einer traurigen Geschichte so ein offener Ausgang. Nun ja, es wird sich schon alles richten. Also, wenn ihr mal anspruchsvollere Literatur lesen wollte - auf gehts! 

Freitag, 20. Dezember 2013

Es geht nach Hause!

Wie vermutlich fast alle Studenten machen auch wir uns heute auf den Weg ins traute Elternheim.
Ach, ich freue mich so sehr darauf endlich wieder bei meinen Eltern zu sein, die ich seit dem Sommer nicht mehr gesehen habe und mit ihnen Weihnachten zu feiern - das erste Mal vegan daheim, das wird spannend glaube ich!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Frances Ha

Endlich endlich habe ich es geschafft Frances Ha zu gucken! Und der Film ist so gut wie ich es mir vorstellt hatte. Ich bin ja ein Fan von Independent-Filmen und müsste ich irgendwann mal die Frage "Wer ist dein Lieblingsregisseur?" beantworten so würde ich garantiert Mike Leigh oder Noah Baumbach nennen. Derlei Filme sind anspruchsvoll aber immer noch unglaublich witzig und super zum Abschalten. Und dann auch noch in schwarz-weiß; hach ja! Handlung etc. könnt ihr alles unter dem hübschen Link oben ansehen, da muss ich nicht viel zu sagen denke ich. Greta Gerwig spielt Frances unglaublich gut und der Film lebt wirklich nicht von Klischee und es gibt sehr viele sehr lustige Szenen. Und diese Figur der Frances - so toll! Es ist wie damals bei Happy-go-Lucky. Ihr wisst wieso beim Blog seinen Namen hat, nicht wahr? :D Ich empfehle ihn Euch, sehr dringen - meinen Blog wie den Flim *lach*

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Vegan - Berichtiges

Seit dreieinhalb Monaten bin ich nun vegan unterwegs - und es geht mir besser denn je! Ich frage mich, wie wohl alle Veganer*innen das häufig tun, warum man diesen Schritt nicht viel eher unternommen hat. Ich in meinem Fall zumindest fühle mich vitaler, gesünder, besser denn je. Erkältet war ich bisher auch noch nicht und mehr Obst und Gemüse als vorher esse ich auch. Man wird automatisch kreativer in der Küche weil man sich überlegt wie man diese und jenes möglichst gleichwertig ersetzen kann. Und es gibt so unglaublich viele leckere Dinge die man ab und an mal kaufen kann um sich das Leben richtig gut und lecker zu gestalten. Schade ist natürlich, dass oftmals im Café heiße Schokolade wegfällt und man doch immer nur auf Tee ausweichen muss weil die Auswahl nicht vorhanden ist. Auch Kuchen ist unmöglich zu bekommen, aber dann backt man das gute Zeug eben selbst ;) So oft gehe ich ja doch nicht in ein Café. Mehr fällt mir da jetzt auch nicht mehr zu ein ...

Dienstag, 17. Dezember 2013

Hamburg!

Die Vorgeschichte: Jonas und ich wollen schon seit Ewigkeiten nach Hamburg. Also wirklich, seit Ewigkeiten. 2009 war ja schon ein Wochenende dort geplant, dann wollten wir eigentlich jedes Jahr aufs Neue dorthin und uns die Stadt angucken. Dann bin ich ja letztes Jahr mit den anderen Skandinavisten dorthin gekommen (für ganze sechs Stunden) um den Weihnachtsmarkt anzugucken. Und das wollten wir in diesem Jahr eigentlich dann zusammen machen, aber die Fahrt wurde nicht wieder angeboten und dann war die Zeit auch schon wieder herum .... Na, ihr kennt das sicherlich!
Und jetzt scheint es endlich Wirklichkeit zu werden: Im Januar geht es nach Hamburg!


Und zwar zum ADAM GREEN KONZERT!! Ich glaube ich muss nicht mehr sagen. ADAM GREEN - ist klar was ich meine, ja!?! Mein Geburtstagsgeschenk vom Jonas. Wir werden wunderschön in einem Hotel residieren für ein ganzes Wochenende, Freitagabend zum Konzert gehen und dann natürlich die vegane Szene in Hamburg aufmischen ... Ist ja klar :D Das wird ein wundervolles Wochenende vor dem dann kommenden Prüfungsstress! Herrlichst, ich freue mich wie blöd.

Samstag, 14. Dezember 2013

Veganliches

Zwei meiner Geburtstagsgeschenke - von M und P und von meinem Bruder und seiner Freundin! Genialste Sache :D Das McVeg hatte ich mir ausdrücklich gewünscht, das zweite ist aber auch richtig toll. Vor allem, weil man die Sachen ja auch völlig bequem im Backofen machen kann - man braucht nicht zwangsweise einen Grill. Und ein Rezept für Schokofondue ist auch dabei - du meine Güte das ist ja der reinste Wahsinn! DANKESCHÖNST ...





Freitag, 13. Dezember 2013

Brotzeit


Oh - Stollenzeit natürlich! Selbstgebacken frisch aus dem Ofen. Der Teller ist ein Riesending und anhand der Scheiben kann man glaube ich gut erahnen wie riesig die Stollen (jaha, zwei Stück) sind. Sie sind unglaublich gut!!

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Auf dem Weg nach Wieck



Jonas wollte endlich mal wieder das Meer sehen - und auch ich habe es schon lange nicht mehr angeschaut, weshalb wir uns bei dem wunderbaren Wetter am Samstag, nachdem Xaver sich stilvoll verabschiedet hatte, zu Fuß auf den Weg nach Wieck und zum Bodden machten.


Das sind gute 7 Kilometer pro Strecke, das ist sogar im Winter noch im Hellen machbar. Wir sind rechtzeitig los, haben eine Pause im Café "Alte(r) Schule" eingelegt und sind dann gemütlich wieder zurück. Am Geländer des Stegs der hinaus in den Bodden führt haben übrigens ganz viele Liebende ihre Schlösser befestigt - eine sehr schöne Geste wie ich finde, gerade dort am Meer! 
Die Brotzeit zum Tee haben wir uns dann selbst daheim gebacken - mehr dazu im nächsten Post!






Montag, 9. Dezember 2013

3. Semester: Epische Kurzformen im DaF-Unterricht

Kommen wir zu meinem Lieblingsdozenten: Ich finde es einfach klasse, wenn Menschen ihre eigenen Sätze kommentieren bzw. während des Sprechens dann noch umformulieren und dazu einen Kommentar abgeben. Ich wusste nicht, dass das jemand macht, aber seitdem ich diesen Dozenten kenne der diese Eigenart pflegt finde ich das einfach nur gut. Die nicht so hübsche Seite ist: er kann Stille aushalten und scheint sie augenscheinlich sogar richtig zu genießen. Ich finde es einfach nur nervig wenn er Fragen stellt und niemand dazu eine Antwort gibt - oft erbarme ich mich einfach egal ob ich dazu jetzt was Gutes zu zu sagen habe oder nicht. 
So richtig klar ist mir auch, wie bereits im letzten Semester der Zusammenhang zum FSU nicht. Also er wird kaum betont und ich wüsste nicht ob die Texte jetzt geeignet sind oder nicht und wenn ja warum und wenn nicht warum nicht. Ihr versteht was ich meine ... Also eine eher sinnfreie Vorlesung bzw. ein sinnfreies Seminar. Das Schöne ist: spannende und das Leben bereichernde Texte sind es ja schon. Aber auch hier werden wieder Dinge vorausgesetzt wo meiner Meinung nach das deutsche Schulwesen mal wieder zeigt wie unpraktisch es doch ist. Und nein, alles habe ich mir auch nicht anlesen können in den letzten Jahren. 

Sonntag, 8. Dezember 2013

Erwachsen und so

Mein 25. Geburtstag nähert sich mit Riesenschritten und das bedeutet u.a. eine Krankenselbstversicherung - Aus, Schluss und Vorbei mit der kostengünstigen bzw. kostenfreien Familienversicherung. Schade aber auch! Und dazu kommt auch: Wegfall des Kindergeldes. Bin ich für den Staat jetzt wirklich und wahrhaftig erwachsen? Bin ich für mich erwachsen?
Durch meinen eher unkonventionellen Lebenslauf hat sich bei mir einiges umgedreht: Berufstätig nach dem Realschulabschluss, wieder Schülerin mit Beginn des 20. Lebensjahres wenn man eigentlich das Abitur hat. Studentin mit 23, was eher einem Master- als einem Bachelorstudium entspricht; ja, leider habe ich festgestellt, dass Menschen sehr schlimm in Schubladen denken. 
Definiere erwachsen sein bzw. erwachsen werden --- Ist man erwachsen wenn man von Daheim auszieht? Auf eigenen Beinen steht mit dem Haushalt und dem ganzen Drumherum? Finanziell unabhängig ist? Ich weiß es nicht, ich denke eine wirkliche Definition gibt es nicht; für jeden ist es anders. Einmal den Lebenslauf umdrehen und das ganze Gefüge wirbelt durcheinander. Darauf ist der Staat dann allerdings nicht gefasst - siehe dieses seltsame Gesetz welches sich BaföG schimpft. 

Samstag, 7. Dezember 2013

Warum versagen westliche Demokratievorstellungen im Nahen Osten und in Nordafrika?

Dies war die Überschrift meines vierten und letzten besuchten Vortrages. Gehalten hat ihn Tilo Frank, ein B.A. Student der Uni Kiel im Bereich der Islamwissenschaften. Und endlich konnte mir jemand vernünftig erklären bzw. ansatzweise helfen zu verstehen, was dort eigentlich seit 2011, dem Arabischen Frühling, abgeht. Natürlich ist das Thema viel zu komplex und selbst für eineinhalb Stunden besteht kaum die Möglichkeit es ausreichend darzulegen aber dafür hat er das ganz schön gut gemacht.
Interessante Punkte bei ihm waren Feststellungen zum westlichen Demokratiekonzept, also dem unseren und was es auszeichnet. Weiter ging es mit Ägypten als Land der Schlüsselrolle innerhalb der Geschehnisse und seinem Weg hin zur Revolution und den dortigen Problemen bezüglich des Demokratisierungsprozesses. Die wirtschaftliche Situation wurde erläutert wie auch die überaus immanente Rolle des Militärs (es hat die Rolle des großen Bruders und Beschützers inne) sowie der Religion. Auch eine Schlussfolgerung durfte natürlich nicht fehlen (sein Vortrag war wohl der durchgeplanteste von allen - sogar mit ausführlicher Gliederung zu Beginn). 

Tilo war lange Zeit in Ägypten gewesen und sein Gliederungspunkt "Überraschung" des Abends bestand aus einem aufgenommen Interview mit einem Freund von ihm aus Ägypten der die Revolution miterlebt hat. Tilo selbst war kurz vorher abgereist und konnte nicht aus eigener Erfahrung berichten. 

Seiner Meinung nach wäre für Ägypten ein Demokratiekonzept schon möglich, allerdings nicht haargenau das gleiche wie im Westen, also bei uns. Er hält eine 5 Gewalten Teilung (mit dem Militär und der Religion zusammen) für äußerst sinnvoll sowie natürlich die Grundsätze des schon bestehenden Demokratiekonzeptes. 
Sehr gut fand ich die anschließende Möglichkeit der Diskussion die auch ausreichend genutzt wurde. Markant dabei war wohl, dass so ziemlich alle der Meinung waren, dass er Westen bzw. Deutschland sich da doch herauszuhalten hätten.

Freitag, 6. Dezember 2013

Miffo

In diesem Beitrag könnt ihr sie sehen: Die DVD Miffo, von der ich nun berichten möchte. Ich sah den Film noch am selben Abend als ich ihn mir ausgeliehen hatte - auf Schwedisch natürlich, allerdings mit deutschen Untertiteln, was aber nur daran lag, dass es keine schwedischen gab. Über die Handlung könnt ihr hier etwas nachlesen, von daher will ich Euch lieber von meinem Eindruck berichten - der ist natürlich völlig subjektiv und deswegen umso interessanter *grins*.
Ich war schon lange nicht mehr so begeistert von einem Film gewesen, auch wenn ich zwischendurch oft dachte "Klischeeeeeeeeeeeeeeealarm!" Aber es war einfach so unglaublich witzig dass ich oft lauthals loslachen musste - weil es eben auf die Spitze getrieben wurde und nicht mittendrin einfach abbrach wie das sonst oft der Fall ist. Und darum war es dann kein Klischee mehr. Vor allem Jonas Karlsson hat seine Rolle sowas von überzeugend gespielt, aber auch seine "Kontrahentin" Livia Millhagen hat mir gut gefallen. Andauernd habe ich mich dabei beobachtet wie ich sagte "Nein, tu das nicht" und "Bist du eigentlich völlig plemplem?" - ein gutes Zeichen, dass man mitfiebert, zumindest bei mir. Ich kommentiere Filme ja beim Zuschauen; da ich ihn mir alleine angeschaut habe konnte das wohl auch niemanden stören. Mal wieder eine große Glanzleistung der schwedischen Filmemacher. Warum können die das alle bloß so gut?

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Essen ist Sex des Alters - Kulinarisches und Erotisches in unserer Sprache

Der beste Vortrag meines Lebens, ganz klar! Prof. Dr. Dr. h.c. Harry Walter von der Slawistik hat den Saal gerockt. Leider muss man in diesem Falle sagen ging seine Vorlesung nur 45 Minuten; und auch er hatte sich bezüglich des Umfanges ein wenig überschätzt, sodass er zum Schluss ein wenig hindurch rasen musste um noch fertig zu werden. Er hat es einfach unglaublich witzig und locker gemacht, einen guten Spruch nach dem anderen gebracht und oft haben wir nur auf dem Boden gelegen vor lauter Lachen. Mein Lieblingswort in seinem Vortrag: Fehletymologisierung! Dies benutzte er auch recht häufig. Ich meine klar, das war ja auch sein Thema, ausgehend von der Etymologisierung überhaupt natürlich. 
Der Eingang zum Thema war: Die Sprache haut einen übers Ohr, jeden Tag und immer und überall. Kommt Sucht von suchen und Frieden vom Friedhof?

Seine Überschriften waren solche wie 
- Wie kalt ist der kalte Hund?
- Wie viel Bock ist in der Bockwurst?
- Wächst Meerrettich am Meer? 
- Warum zieht es wie Hechtsuppe und warum ist etwas klar wie Kloßbrühe?
- Warum heißt es eigentlich Amerikaner?
usw. usf.

Es war wirklich unglaublich gut gewesen. Ich muss mich im nächsten Semester zu seinen Vorlesungen bemühen - evtl. lässt sich da ja etwas mit DaF regeln ...

Und ja, ein Amerikaner müsste eigentlich Ammoniumhydrogencarbonarier heißen!

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Kapitalismus vs. Kreative Freiheit

lautete der Titel der zweiten Vorlesung die ich besuchte. Dozent war der Chefdramaturg des Theaters Vorpommern Dr. Löscher. In seinem Vortrag ging es um das Theater in der DDR, den Zusammenbruch der westlichen Welt am 11. September 2001 und natürlich den Freiheitsbegriff im Zusammenhang mit dem Theater bzw. dem fehlenden Geld für die Kultur des Theaters (z.B. gibt es für die beiden Spielstätten des Theater Vorpommern, Greifswald und Stralsund, seit 1994 wenn ich mich recht erinnere den gleichen Betrag). 
Interessant fand ich seine Ausführung zum Thema der Realität: Was ist Realität und was nicht? Ist ein Tisch Realität? Ich sehe ihn aber das reicht nicht aus. Aber dann stoße ich mich an ihm, er wird real, er wird räumlich, er nimmt Gestalt an, er stellt sich einem in den Weg. Hieraufhin folgte eine Übertragung auf das Theater: Man sieht es, dann fühlt man es, man entwickelt ihm gegenüber eine Haltung, man kann sich ihm widersetzen, es wird zur Realität. 
Sein Schlussplädoyer: Die Freiheit ist von zwei Seiten bedroht, nämlich die Freiheit der Bürger nach dem 11. September und die Freiheit des Theaters durch die massiven Budgetkürzungen in der Kultur.
Löscher selbst schien ein wenig durcheinander, so wirkte dann auch sein Vortrag ein wenig konfus und er hatte ihn viel zu lang gemacht für die nur 45 Minuten die er hatte. Aber natürlich ist es nicht einfach in einer Dreiviertelstunde als das zu sagen was einem wichtig ist wenn man sich mit dem Thema auskennt und es einem am Herzen liegt - und man dazu denke ich nicht richtig die Erfahrung hat. Alles in allem war es aber ein sehr guter Vortrag!

Dienstag, 3. Dezember 2013

Stadt und Welt im kartographischen Raumkonzept des Mittelalters und der frühen Neuzeit

so lautete der Titel der erste Vortrag innerhalb der 24 Stunden Vorlesung. Gehalten hat ihn die diesjährige Preisträgerin des Preises für die beste Lehre Prof. Dr. Unzeitig aus der Älteren deutschen Sprache und Literatur. Sie hat es schon sehr gut gemacht, sie war auch sicherlich mit Herzblut dabei und hat versucht das Thema so anschaulich wie möglich darzulegen aber nun ja - so ganz klar ist uns nicht wieso sie diesen Preis bekommen hat. Sie hat eher an eine Politikerin der SPD erinnert ... Das soll jetzt übrigens keine Wertung sein, nein!
Sie hat verschiedenste Arten von Karten in ihrer PPP gezeigt, mittelalterliche wie auch welche aus dem 15. Jahrhundert. Die Karten waren teilweise schon sehr interessant und anschaulich und ich denke dafür, dass sie da nur Leute vor sich sitzen hatte die nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema anzufangen wissen hat sie es schon ganz gut gemacht. Aber wenn ich da an einige meiner Dozent*innen denke, die dasselbe auch tagtäglich machen müssen und es schaffen die Leute zu bannen und an sich zu reißen war sie doch eher gesundes Mittelmaß. Aber natürlich ist es auch nicht einfach so etwas  an einer einzigen 45 minütigen Vorlesung festzumachen.

Montag, 2. Dezember 2013

24 Stunden Vorlesung

Mal wieder eine tolle Aktion vom AStA: Die 24 Stunden Vorlesung, von Freitagabend 18 bis Samstagabend 18 Uhr. Ein Foto aus dem entsprechenden Hörsaal im Audimax mit dem Flyer:


Ich habe mir vier von den insgesamt 20 Vorlesungen angehört - an sich sollten das noch mehr gewesen sein, aber um zwei Uhr die Nacht habe ich dann doch aufgeben müssen. Außerdem wollte ich ja am Wochenende noch eine Menge für die Uni schaffen ... Spannend und lustig war es so oder so, auch wenn es beim letzten Vortrag dann doch irgendwann anstrengend wurde mit dem Zuhören.  Aber absolute Empfehlung!

Sonntag, 1. Dezember 2013

In den Jahren

Jonas und ich - das ist eine Geschichte für sich und einzigartig, wie alle Liebesgeschichten. Wie Geschichten an sich. Wie wahre Geschichten. Wie eine fünfeinhalbjährige Geschichte. Zeit, die anhält, vergeht, verkommt und wiederkehrt. Es kann nicht immer alles gut gehen, aber es ist immer wunderschön, einzigartig und etwas ganz Besonderes. 
Jonas ist für mich der Wind, die Sonne, das Licht, ein Antrieb, ein Trampolin ... Er ist so viel und alles zusammen und insgesamt ein Leben. 
Auch wenn uns viele Unterschiede auszeichnen, die bedeutenden Dinge verbindet uns.
Das Wichtigste ist sicherlich, dass man über das Zusammenwachsen und getrennt leben nicht das Auseinanderwachsen zu beherrschen beginnt - ich hoffe einfach nur sehr, dass wir eines Tages, am besten in nicht allzu ferner Zeit, wieder gemeinsam an einem Ort leben können. Am besten wäre übergestern ...

Samstag, 30. November 2013

Bücher sind meine Droge


Es ist immer wieder schön in die Bücherei zu gehen, kein Geld auszugeben und trotzdem mit vollen Taschen nach Hause zu gehen. Jetzt mal ehrlich, ist das nicht einfach nur geil?! Wer das nicht kennt sollte es unbedingt ausprobieren. Zugegebenermaßen sollte man Bücherfan sein, ganz klar :D  
Zwar ist mein Bücherstapel nicht wirklich geschrumpft in der letzten Zeit aber nun gut, es musste etwas neues her, das Wetter war schön und ich hatte endlich mal wieder Zeit in die Stadt zu gehen. Die Welt in Bibliotheken und Buchhandlungen ist einfach das Tollste.
Mein neuer Lieblingsautor Arnaldur aus dem schönen Island ist zum Glück mit vielen seiner Werken in der Bib vertreten - sehr schön. Außerdem gibt es mal endlich wieder einen schwedischen Film und zwei Bücher von Autoren die innerhalb der Jungen Literaturtagung hier in Greifswald waren und die spannend klangen. Außerdem gibt es ein neues Buch von der Autorin von "No & Ich" (Delphine de Vigan), ein Buch welches ich sehr gut fand. Ich hoffe dieses kann sich anschließen!




Freitag, 29. November 2013

Aus dem Ofen

Essen fassen! Und zwar Kartoffelspalten in Rapsöl mit Bratkartoffelgewürz (gibt es im Veganz und ist verboten lecker), dazu Fenchel-Zwiebel-Gemüse mit ein wenig Sirup (das Zeug süß zu machen ist echt genialst), selbst gemacht Mayonnaise und als fruchtige Beilage den frisch gepressten Orangensaft. Mjammjam!!



Donnerstag, 28. November 2013

3. Semester: Wissenschaftliche Texte

Zunächst eine Feststellung: Warum können die Dozenten nicht dazu verpflichtet werden, ein und dieselbe Plattform zu benutzen? Es schaut so aus dass ich regelmäßig zwei bis drei verschiedene Internetseiten abklappern muss um an alle Unterlagen zu können: Moodle, LSF, verschiedenste Mailpostfächer usw. Das ist wirklich unpraktisch. Nun ja, aber das hat jetzt nur am Rande mit diesem Seminar zu tun.
Wissenschaftliche Texte bedeutet dass wir uns mit - nein, wirklich - wissenschaftlichen Texten auseinander setzen, sie auseinander nehmen, auf Grammatik hin überprüfen und Fragen dazu stellen; alles in dem Hinblick auf die mögliche Verwendung in Test-DaF oder DSH-Prüfungen. 
Die ersten fünf Wochen waren gut, aber seit dieser Woche bin ich ein wenig deprimiert: Auf einmal haben wir seltsame Grammatikäußerungen in den Texten gesucht! Wie furchtbar war das bitteschön. Ich hasse solche Stunden in denen 15 Student*innen vor dem Dozenten oder der Dozentin stehen und Fragen gestellt werden und alle nur betreten überallhin gucken und niemand einen blassen Schimmer hat - entweder weil man nicht versteht was die Aufgabe von einem will oder man es einfach nicht weiß! Nun ja ... Ich hoffe es wird wieder mehr in die Richtung der ersten Wochen gehen, in denen wir nette Texte gelesen, dazu Fragen beantwortet haben und uns dann selbst Fragen zu Texten ausgedacht haben. 

Mittwoch, 27. November 2013

Feststellung am Morgen

Ich saß gerade um acht am Frühstückstisch mit einer Schüssel Porridge vor mir (aufgekocht mit selbst gemachter Hafermilch) und dachte mir: Im Vergleich zum dritten Semester waren die ersten beiden wirklich wirklich lausig was das Arbeitspensum anbelangt...

Dienstag, 26. November 2013

3. Semester: Wissenschaftliches Schreiben

Kommen wir zu meinem ersten DaF-Kurs in diesem Semester: Wissenschaftliches Schreiben! Ein definitiv sehr wichtiger Punkt innerhalb des Student*innendaseins. Zunächst mussten wir uns einen etwa dreihundert seitigen Reader kaufen, aber das ist bei der Dozentin ja durchaus normal. Ich finde dieses System mit den Readern auch sehr gut - man muss nichts selbst ausdrucken und man weiß was drankommt, da es eine Leseliste gibt und die Texte nacheinander abarbeitet.
Das Gebiet "Wissenschaftliches Schreiben" in diesem Seminar umfasst verschiedene Teilbereiche, etwa die Alltägliche Wissenschaftssprache, Lesen und Exzerpieren von Texten, Literaturrecherche und und und - ist also sehr umfangreich und in einem Semester zu schwer zu schaffen. Außerdem haben wir auch zwei Workshops, einmal einen über Literaturrecherche, den hatten wir vor zwei Wochen, und einen über die Arbeit mit Word, den haben wir nächste Woche.
Also wirklich auch sehr abwechslungsreich und alles ist abgedeckt. Ob es jetzt so sinnvoll ist Gruppen von Studierenden jede Woche über die zu lesenden Texte referieren zu lassen - ich weiß es nicht. Referate sind immer ein schwieriges Thema - das heutige war sehr sehr gut, aber das sind sie ja nicht immer. Dass jede*r die Texte liest ist selbstverständlich, aber auch das passiert nicht immer. Stehen ja Referenten vorne die einem erzählen was drin steht - ihr seht warum ich das schwierig finde.

Im Anhang dessen fände ich einen weiterführenden Kurs im nächsten Semester überaus sinnvoll, in dem dann auch wirklich ein wissenschaftlicher Text geschrieben wird. Das wäre super, aber ich fürchte allerdings, dass es unrealistisch ist. Aber gerade für die Bachelor wäre das unglaublich sinnvoll, da es für uns in den ganzen drei Jahren gerade mal eine verpflichtende Hausarbeit gibt - muss ich noch mehr sagen? Hoffentlich nicht.

Montag, 25. November 2013

Adventspaket: Probiert

Hach ja, soviel ist gar nicht mehr da ... Aber das was ich bis jetzt verspeist habe oder angefangen zu verspeisen, darüber will ich doch schnell mal die Meinung hier lassen. Die Chips von Lant muss ich sagen sind leider nicht so der Brüller - und das obwohl sie aus Schweden kommen. Sie schmecken eher fettig und überhaupt nicht nach Paprika oder nach einem Gewürz überhaupt. Sehr schade, denn gerade von solcher Art von Chips hätte ich mir mehr versprochen. 
Dafür waren die Trüffel als erstes weg und auch besonders lecker - ihr erinnert Euch, diese herrlichen Teile in der Plastikverpackung in Form von Mond und Sternen. Es gab drei Sorten und sie waren alle sehr gut, aber die Monde haben mir am besten geschmeckt; nach Zimt, Spekulatius- bzw. Lebkuchengewürz ... Lecker lecker!  
Die Cashews waren der totale Burner (siehe hier), ich denke die Tüte mit der anderen Sorte nehme ich mal für unterwegs mit. Eine super Kleinigkeit für unterwegs wenn man als Veganerin unterwegs ist und sonst nichts dabei hat ;) Kann ja schon mal vorkommen; so ab und zu.  
Der Zimtstern ist bereist seit zwei Tagen weg. Er war vielleicht ein wenig trocken aber sehr gut. Hat nach Marzipan und ein wenig nach Schokolade geschmeckt. Schakalode ist überhaupt irgendwie das Beste!
Den Adventskalender habe ich natürlich noch nicht angerührt, aber den Tee: ich bin ja nicht bis zum 24.12. in Greifswald und von daher dachte ich mir darf ich so ein paar Tees vorher bestimmt mal "antrinken". Sehr leckere Auswahl, gut gemischt und man kann sich richtig durchprobieren. Und ein süßes Heft mit 24 Wünschen für die Adventszeit ist auch mit drin.
Das Beste: Jonas hat genau den gleichen Inhalt und das heißt dass das Schlemmen in Berlin weiterging :D

Back from B

Das war ein herrliches Wochenende; die Geburtstagsfolge von Dr. Who im Cinestar am Potsdamer Platz war gut besucht - ergo: ausverkauft - und es war irgendwie ein lustiges Gefühl, zu wissen, dass man mit Zigtausend bzw. eher Zigmillionen anderen Menschen gleichzeitig diese eine Folge schaut. Es wurden zwar quasi nur die Fans bedient, aber so sollte es doch auch sein. Ich selbst habe nicht viele Folgen dieser teilweise doch sehr freakigen Serie gesehen, nur ein paar mit Matt Smith (und ganz ehrlich, eigentlich nur wegen ihm; er ist sowas von witzig und hat das so gut gemacht). Aber die, die ich dann gesehen habe, waren sehr sehr gut. Aber ich weiß dass lange nicht alle so genial sind. Ich weiß auch nicht ob ich die neuen schauen werde (auch wenn ich den neuen Dr. Who Schauspieler mag) - wenn es sich ergibt vielleicht. Aber ich würde mir das Zuhause kaum alleine anschauen. 
Ansonsten haben wir einen schönen Spielebrunch am Sonntagmorgen gemacht und dann musste ich mich auch leider schon auf den Rückweg machen. Wochenenden mit nur zwei Tagen sollten verboten werden!

Sonntag, 24. November 2013

3. Semester: 1814 und die Folgen. Norwegens Literatur

Anders als man vermuten könnte ist dies kein Kurs für die Skandinavistik sondern für General Studies. Also zumindest belege ich ihn für so einen. Am Ende erwartete mich dort eine Hausarbeit über 10-12 Seiten; meine erste wohlgemerkt. Das könnte lustig werden! 
Ich mag diesen Kurs, ich mag Literatur, auch der Dozent ist nicht schlecht aber leider setzt er sehr viel voraus und regt sich dann immer so drüber auf wenn man es nicht weiß. Entschuldigung, ich studieren das Fach weil es mich tatsächlich interessiert aber das heißt noch lange nicht, dass mein Vorwissen dort riesig ist. Und jede*r weiß, dass das deutsche Schulsystem nicht der Brüller ist, von daher kann man derenthalben auch nicht viel erwarten.
Schade finde ich auch, dass man diesen Kurs tatsächlich nur besuchen kann, wenn man mind. eine skandinavische Sprache beherrscht - und das am besten auf B1 Niveau oder eher noch höher. Damit verschließt er den Kurs vor anderen Interessten*innen die vielleicht keine der festlandskandinavischen Sprachen können aber sich trotzdem für das Thema begeistern. Wir lesen nämlich alle Texte im Original - was sehr viel Übersetzungsarbeit bedeutet, die man umgehen könnte um sich dann mit dem richtig wichtigen Dingen zu beschäftigen die für diesen Kurs von Belang sind. Von daher finde ich die Schwerpunkte ein wenig falsch platziert.  

Samstag, 23. November 2013

3. Semester: Isländisch

Komme ich dann zur Zweitsprache in diesem Semester: Isländisch! Wir haben die Wahl bei der Zweitsprache zwischen den festlandskandinavischen Sprachen Schwedisch, Norwegisch und Dänisch sowie der inselskandinavischen Sprache Isländisch. Interessant und spannend fände ich ja auch Färöisch oder Samisch - aber gut, dafür ist das Institut wohl doch zu klein. Das man nicht die gleiche Zweitsprache wie die Erstsprache wählen kann ist wohl klar. Ich hatte mich ja bereits im ersten Semester für Isländisch entschieden und habe mich auch nicht mehr umentschieden - und es bist jetzt auch nicht bereut. Zum einen ist der Dozent ein Goldstück (ich mag solche Menschen mit einem unglaublichen Wissensschatz und vor allem wenn sie diesen nicht auf dem Servierteller präsentieren und sich permanent für etwas besseres halten). Ich arbeite ja auch für ihn mit einem Kommilitonen zusammen (wir bringen seine Bibliothek in Ordnung bzw. die Bibliothek die er von seinem Vorgänger übernommen hat bzw. die Bibliothek die sich so angesammelt hat über die Jahre, über eine Spende z.B.) und außerdem ist er für Erasmus zuständig und das alles kann sich ja nur positiv auswirken. Ich mag ihn wirklich gerne, auch wenn er was Isländisch angeht sehr streng ist und so ganz anders als wenn er nicht der Dozent ist. Aber auch das hat seine angenehmen Seiten. 
Isländisch ist schwer und hart und nicht einfach, aber es macht auch Spaß (und hat leider doch mehr gemeinsam mit Schwedisch als ich gehofft habe; aber zum Glück nur was die Vokabeln angeht). Die Grammatik ist sowas von umfangreich dass ich zumeist nicht weiß wo hinten und vorne ist und ich leider oft überhaupt nichts verstehe. Aber gut, das wandert alles auf Karteikarten und wenn ich dann auch mal dazu komme sie mir anzusehen, dann wird das hoffentlich. Außerdem habe ich ja Bibliothek, wa?

Freitag, 22. November 2013

Berlin

Seit längerer Zeit geht es mal wieder nach Berlin zum Jonas in die WG! Wir haben viel vor: Samstagabend wird die letzte Dr. Who-Folge der aktuellen Staffel ins Kino am Potsdamer Platz live übertragen und mit einer größeren Gruppe geht es hin; bringt mir persönlich nichts weil es auf Englisch ist, aber nun ja. Ich sollte mir ein Buch mitnehmen :D Schwedische Phonetik oder so ... Mal sehen *grins*. Ich fahre mit dem Zug hin und zurück, damit ich Zeit habe ein wenig was für die Uni zu machen - ich armes Reisekrankheitskind. Das dauert zwar länger, ist aber gerade am Sonntag billiger und ich kann halt lesen, was ein unglaublicher Vorteil gegenüber dem Autofahren ist. 
Am Sonntagvormittag wollen wir Brunchen - also nicht gehen, sondern selbst eine Art Spielebrunch machen. Das wird cool.
Ich hoffe heute Abend steht nichts großes auf dem Plan - ein wenig Zeit zu Zweit ist doch auch immer schön; und gerade das hat an den letzten Wochenenden sehr gefehlt, weil entweder er oder ich anderweitige Verpflichtungen hatten. Außerdem gibt es immer soviel zu erzählen und zu klären, da wir ja auch nicht so viel telefonieren. Ich freue mich auf jeden Fall - aber das liegt nicht an Berlin!

Donnerstag, 21. November 2013

3. Semester: Schwedisch

Die erste Hälfte des Semesters ist fast herum und ja, es ist wieder Zeit für eine kleine Meinungsäußerung zu meinen aktuellen Kursen. Beginnen möchte ich mit Schwedisch: Zum einen weil meine Woche mit Schwedisch beginnt (endlich, was für ein herrlicher Start) und zum anderen weil sich hier besonders viel getan hat.
Wir haben eine neue Lehrerin, Mari-Anne, die aus Nordschweden kommt und demnach ein etwas anderes Schwedisch als unser alter Lehrer Erik spricht. Aber man kann sie sehr gut verstehen und was ich besonders phantastisch finde: Sie spricht konsequent Schwedisch mit uns, die ganzen eineinhalb Stunden lang! Das ist echt klasse. Natürlich versteht man nicht alles und Nachfragen sind nötig, aber das macht ja gar nichts. 
Zudem lesen wir ein tolles Buch, "Små citroner gula" von Kajsa Ingemarsson. Ein schöner Roman der sehr gut geeignet ist - den haben sie super ausgesucht. Kaum Frustration aufgrund von Nichtverständnis. Bis zur Prüfung B1 im Sommer müssen wir sieben Bücher lesen oder fünf Bücher und zwei Filme sehen. Das ist durchaus realistisch, auch wenn ich glaube ich nicht jedes Buch werde so durcharbeiten können wie das aktuelle. Mal sehen. 
Der Sprung von "På svenska 1" zu "På svenska 2" ist allerdings beeindruckend - auf einmal behandeln die Texte richtige wichtige Themen, auch geschichtliche Sachen und die Vokabeln gibt es nicht mehr schön in einer Liste am Ende des Buches. Nun ja, dafür habe ich ja jetzt mein Wörterbuch. Ansonsten haben wir endlich mal einen Ablaufplan - endlich mal ein wenig Orientierung. Auch wenn sich früher oder später zumeist herausstellt, dass sich doch etwas verschiebt und so. Aber es ist ein super Überblick und man weiß was dran ist. 
Ich bin sehr begeistert von Mari-Anne und auch das Grammatikproblem hat sich ein wenig gebessert, auch wenn wir nicht viel mehr machen als vorher. Also ein wenig schon, aber erklären kann sie ähnlich wie Erik glaube ich auch nicht, zumindest passiert es nicht oft dass sie was erklärt. Aber mal sehen - ein Riesenschritt nach vorne ist es auf jeden Fall!

Genialst


Ich bin fleißig dabei mein Adventspaket zu leeren, was wohl hauptsächlich daran liegt, dass mir sonst nicht mehr viel zu Verfügung steht. Aber lecker ist das, wow! Diese Nüsse ganz besonders. Der Zimtstern ist schon auf, der war auch gut, auch wenn er marzipaniger hätte sein können. Von den Trüffeln bin ich völlig hin und weg, vor allem von den Monden. Es ist alles so unglaublich gut!

Dienstag, 19. November 2013

Adventspaket

Heute erreichte mich ganz überraschend und vollkommen unerwartet ein riesengroßes super mega leckeres Adventspaket von Jonas' Eltern. Wow, was für phantastische Dinge darin sind und alles vegan ... Ich bin echt immer noch platt und freue mich einfach nur so sehr! Soviel also zum Päuschen - das gilt übrigens tatsächlich immer noch, ich habe mich gerade nur mal von den Uniaufgaben losgeeist um das hier kurz zu tippen und Euch mit den Bildern neidisch zu machen. Ich freue mich so sehr darüber!