Sonntag, 29. Juni 2014

Jeburtstach

In ein paar Stunden sitzen wir im Bus Richtung NRW, um morgen die große Geburtstagssause nicht zu verpassen, die es zum 18. von Jonas' Bruder geht. Am Mittwochmittag sind wir wieder zurück, ob ich dazwischen Zeit habe ... Nou ja. Wir werden auf jeden Fall lecker essen, ganz ganz viel davon, und hoffentlich heile an- und auch wieder zurückkommen. Und ich hoffe ich werde mich nicht zu Tode langweilen jetzt auf der Hinfahrt - ich und Busfahren, nee nee nee, das war noch nie so der Brüller. 

Samstag, 28. Juni 2014

Sommerfest

Das gestern Abend war glaube ich der beste Job den ich in meinem Leben jemals hatte - also ich habe ihn ja immer noch, aber das gestern war ja so eine kleine Ausnahmefeier. Es war so richtig richtig RICHTIG phantastisch! Ich habe so super nette Leute kennengelernt und mich sehr sehr gut unterhalten, ich glaube so viel habe ich schon lange nicht mehr gelacht. Künstler*innen sind eben doch eine kleine besondere Spezies und ein bisschen anderes - aber eben total positiv und verrückt anders. Da passe ich ganz gut rein.  

Freitag, 27. Juni 2014

Donnerstag, 26. Juni 2014

Dressing



Dieses Dressing habe ich am Sonntag ganz durch Zufall kreiert und es für so lecker befunden, dass ich es gleich am Montag noch mal machen musste - aber auch deswegen, weil wir noch mehr als genug Salat im Kühlschrank hatten. Mengenangaben gibt es nicht, alles wieder immer einfach so herumgepanscht wie es mir in den Kram passte:

- Olivenöl
- Senf
- Holunderblütensirup
- Essig (in meinem Fall Weinessig)
- Mandelmus

Guten Hunger!!

Mittwoch, 25. Juni 2014

Das Übliche

Blödes Prüfungsgebammeljammerkladdaradatsch!

Zugänge zur Skandinavistik

Hierbei handelt es sich um eine Vorlesungsreihe, die Weiterführung vom Kurs "Einführung in die skandinavische Geschichte", die es im ersten Semester gab (ich hoffe sehr, dass ich die nicht auch noch machen muss, schließlich habe ich das ebenfalls im 1. Semester abgehakt!) Im Prinzip hält jede*r Forschende zu seinem Fachgebiet einen Vortrag, einige sind prüfungsrelevant (die vier Hauptrichtungen Mediävistik, Linguistik, Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte), andere nicht. Zum Glück muss man bei einigen dazu sagen, bei anderen wiederum ist es schade. Schade ist auch, dass einige nach diesem Semester gehen, die ich eigentlich für sehr gut befunden habe. Aber na ja, was will man machen - nüscht, fürchte ich. Am besten ist, dass ich mir in meinem Falle ganz viele Dozent*innen anschauen kann, Gesichter kennenlerne und so ein bissl erfahre, wer denn so am Institut herumhängt. Alles von Vorteil. Vom Prinzip her finde ich diese Art der Ringvorlesung oder auch Reihenvorlesung ziemlich gelungen! 

Dienstag, 24. Juni 2014

Íslenska pönnukökur

Laufey hat uns letztes das Rezept für isländische Pfannkuchen verraten, es war außerdem Bestandteil eines Films den wir geschaut haben, und von da an habe ich beschlossen, das gute Stück zu veganisieren und es selbst auszuprobieren. Also habe ich heute morgen einfach mal fröhlich losgelegt und es ist etwas ganz und gar Sagenhaftes (höhö) dabei herumgekommen:

- in Reis-Kokosmilch eingeweichte Haferflocken und gepoppter Amaranth
- Weizenmehl Typ 1050
- Sojamilch
- No-Egg (wenn ich das nicht rein zufällig noch hier gehabt hätte, hätte ich es mit Essig und Natron ersetzt)
- Zucker (mit lecker Vanilleschote angereichert)

Alles schön zusammenmanschen und panschen und rappadazapdapp! sind diese köstlichen pönnukökur feddich! Wir haben sie mit Marmelade, Blaubeerjoghurt, frischer Kiwi und Banane sowie mit Ahornsirup genossen. Und der Jonas auch mit Honig ;) Lassts Euch schmeckseln!

Montag, 23. Juni 2014

Salta Grodan



Uuuuuuuuuuuuuund zwar lese ich ja seit geraumer Zeit (aber auch nur seit geraumer Zeit weil die Bücher gerade alle auch in der AGB äußerst beliebt sind) die vierbändige Reihe von Vilhelm Moberg über die Auswanderer. Die Geschichte ist etwas länger, deswegen die vier Bände und auch ein wenig länger, warum ich sie erst jetzt lese, obwohl ich bereits im 2. Semester davon gehört habe (in der Vorlesung Literaturgeschichte bei Schiedermair, ist klar!) Auf jeden Fall, lange lange Rede aber sehr kurzer Sinn ;) waren wir ja gestern bei salta grodan im Laden und was gab es dort?????!!!!


Die zwei mir noch fehlenden Bände drei und vier!!! Oh mein Gott ich konnte mich nicht mehr halten vor Begeisterung (klaro) und MUSSTE sie einfach haben. Aber da bereits mein erstes Gehalt eingetrudelt ist sah ich das ganze ganz gelassen und zudem sind die Bücher auch nicht teuer gewesen. Und dann auch noch in einer so wunderschönen Ausgabe, dass einem die Augen ausfallen. Hach du meine Güte was bin ich happy! Endlich kann ich weiterlesen.

Sonntag, 22. Juni 2014

Ein herrlicher Samstag

Wir sind schon richtig gut ins Wochenende gestartet: Brunchen im "Playing with Eels", besser kann es schon mal gar nicht losgehen. Es war wieder richtig lecker und richtig gut. Danach sind wir in Richtung Steglitz gefahren, um dort den großen Globetrotter unsicher zu machen bezüglich Wanderschuhen - inzwischen haben wir doch eingesehen, dass so ein vernünftiges Paar Schuhe vielleicht doch nicht die schlechteste Idee ist, wir laufen ja doch sehr viel in unseren Urlauben und dieses Jahr wollen wir ja auch richtig ein bissl wandern; von daher also der Globetrotter als wichtiges Ziel an dem Tag. Aber es auf dem Weg liegt ja auch quasi die Cranachstraße mit dem wunderbaren schwedischen Buchladen von Charlotte salta grodan. Dort habe ich dann  - ein wenig - zugeschlagen, aber das verrate ich Euch im nächsten Post. Auf jeden Fall sind wir, zumindest für den Jonas, im Globetrotter fündig geworden. Es gab ein ganzes Paar Schuhe ohne Leder, aber die waren 1) von adidas und 2) lediglich etwas bessere Turnschuhe, also nicht mal richtige Wanderschuhe so wie ich mir das vorstelle. Also steht  für mich noch mal ein Besuch bei avesu auf dem Programm, sodass ich dann hoffentlich auch mitwandern kann ;)

Donnerstag, 19. Juni 2014

Isländische Filme - sprechen und schreiben

Eigentlich war der Kurs nur für die Fortgeschrittenen Isländer geplant - doch davon gibt es nicht sonderlich viele, sodass Laufey kurzerhand auch uns, die nicht so ganz weit seienden Isländischlernenden, eingeladen hat, ihn zu besuchen. Wir gucken alle zwei Wochen einen Film und in der "leeren" Woche dazwischen sprechen wir über diesen - bzw. hatten dann als Hausaufgabe auf, einen Text darüber zu schreiben oder über etwas was mit dem Thema zu tun hat. Man möchte meinen, dass in diesem Kurs ideal die vier Fertigkeiten verknüpft und geübt werden - dem ist auch so. Die meisten Filme schauen wir auf Isländisch mit meistens englischem, manchmal auch isländischem Untertitel und dann übersetzt Laufey für uns so ein wenig. Aber man versteht das eine oder andere Wort ... Jeder der Isländisch lernt weiß, wie unglaublich schwierig und kompliziert diese Sprache ist, das ist leider überhaupt nicht so wie in den festlandskandinavischen Sprachen. Wir haben jetzt auf jeden Fall schon gute Filme gesehen und sind so dem "Typisch Isländisch" auch schon näher gekommen (ich und zwei weitere Kommiliton*innen sind allerdings die einzigen, die beide Kurse besuchen; dabei finde ich, dass sich das ganz gehörig gut ergänzt)! Da ich Laufey sehr mag brauchte ich nicht lange um mich für diesen Kurs zu entscheiden als sie von dessen "Öffnung" erzählte. Es ist eben auch eine sehr gute Übung!

Mittwoch, 18. Juni 2014

Der Autor von ...


ich war bis dato eigentlich nicht so der Fan von Hallgrímur Helgason (der von 101 Reykjavík), da ich mich weder für den Film noch für das Buch begeistern konnte. Ich habe beides wirklich ernsthaft versucht. Aber mit diesem Werk hier hat er mich definitiv gekriegt. Ich bin zwar erst auf S. 89, aber was macht das schon. Umso besser, dass noch ein  paar Seiten vor mir liegen. Es ist ein total witziges Buch mit einer arg lustigen Geschichte, sein ganzer Stil erinnert mich an den von Jonas Jonasson (oder auch umgekehrt, wenn man möchte).

Was ist typisch Isländisch?

Das Semester ist ja bereits auf dem Weg zu seinem Ende - nur noch einen Monat lang ist Uni, die Prüfungsvorbereitungen laufen und ich muss mich langsam mal ranhalten mit den Kursbeschreibungen; der eine oder andere fehlt nämlich noch auf der Liste der im Sommersemester besuchten. Also, weiter gehts!
Bei diesem Kurs hier handelt es sich um eine Übung, durchgeführt von einem Doktoranden aus dem historischen Genre - der aber viel bereits in Island war und sich schon lange mit der Geschichte beschäftigt und eben mit skandinavischer Geschichte. Auf jeden Fall weiß er sauviel und ich glaube auch dass es das ist, was mich so an ihm und an diesem Kurs fasziniert. Wir lesen für jedes Mal einen Text (fast immer auf Englisch - nou ja, das überfordert mich zumeist aber egal) und im Endeffekt reden wir ein wenig darüber und dann kommt er in den Erzählmodus und kann stundenlang über Dies und Das erzählen;der reinste Wahnsinn! Echt beeindruckend. Ein Wissen, dass er einfach so heraushat - ich bin immer wieder baff. Ansonsten haben wir da schöne Themen wie die Finanzkrise gehabt, die Frauenbewegung, ein bissl über Wirtschaft geredet ... Eben solche Themen, die eine Nation und ihre Kultur im Laufe der Zeit prägen. Kann ich weiterempfehlen :)

Dienstag, 17. Juni 2014

Den perfekta lägenheten för mig eller så skulle jag vilja bo

I några år jag vill leva i Sverige. Helst i norra Sverige, jag hoppas alldeles i närheten av
Sarek nationalpark eller Muddus nationalpark. Där jag kan vandra och kan vara helt hos
mig. I mitten av ingenting. Det vore jättebra! Det finns inga många turister eller andra
männikor där. Bara djur och natur. Perfekt!
Jag bor i ett litet hus. Huset är rödmålad med vita fönsterkarma och ett svart yttertak och
har en stor trädgård med många blommor och träd. I huset är två rum på bottenvåning och
ett rum på första våning.
I bottenvåning finns det mina stora vardagsrumet med kök och matvrå med utsikt över
nationalparken. Jag kan se många rendjur på morgonen medan jag sitter och äter frukost.
Och min badrum är också på bottenvåning, naturligtvis. Med en stor badkar och en bra
förutseende över nationalparken och en sjö. Det är fantastiskt!
På första våning är min sovrum med en stor säng och en mjuk matta. Jag också har min
arbetsrum här, eftersom jag arbetar oftast hemma.
Väggarna i alla rum är målad i ljust färger, vit och gul och blå. Solen skiner hela dagen i
alla rum och jag kan se soldnedgång och soluppgång varje dag.

Montag, 16. Juni 2014

Smartie und Ich



Darf ich vorstellen: Smartie! Mein neues Smartie! Das alte von meinem lieben netten Bruder, der seiner knapp bei Kasse seienden Schwester es völlig kostenlos überlässt - nur eine micro SD-Karte musste ich mir am Samstag noch schnell kaufen, sonst wäre ich nicht so weit damit gekommen. Zuerst habe ich noch viel mit meinem alten Handy gemacht, aber jetzt, wo ich am Wochenende mal Zeit hatte (räusper - mir die Zeit genommen habe) und alles, wirklich alles, eingestellt habe (alleine das Internet; in der Zeit hätte ich locker ein Referat plus Handout vorbereiten können), JETZT bin ich endlich soweit, dass ich mich mit ihm ausversöhnt habe und er jetzt seinen Schnubbi-Namen bekommen hat. Und das alte Handy habe ich jetzt erstmal gut verstaut - ein Ersatz zu haben ist immer gut! Man weiß ja nie. Aber ja, somit gehöre auch ich jetzt tatsächlich, im Juni 2014, zu den Smartphoneleutz. Oh mein Gott!

Sonntag, 15. Juni 2014

Einflüsse der amerikanischen Besetzungszeit in Island

Also das ist wirklich mal ein Kurs - man oh man, den kann ich echt jede*r*m ans Herz legen. Es ist zwar einer dieser "Jede Woche hält jemand anders ein Referat"-Kurs, aber das ist überhaupt nicht schlimm, was sicherlich auch zum Teil an den Referierenden liegt aber auch an Laufey (jap, mal wieder Laufey. Ich habe eindeutig einen Narren an ihr gefressen). Egal, auf jeden Fall schauen wir auch hier ab und an mal Filme (ich werde wirklich alleine in diesem Semester mein Reportoire, was isländische Filme anbelangt, verfünfacht haben ;) )
Aber an erster Stelle geht es um die Zustandsfrauen, um die Zeit auf Island, was dort so abging während der amerikanischen Besetzung etc. D.h. es geht primär um Literatur, und manchmal eben auch um deren Verfilmung und die Unterschiede dazwischen. Ich habe mein Referat intelligenterweise bereits ganz am Anfang gehalten über ein sehr gutes Buch und bin vollauf zufrieden damit gewesen. Das macht mir immer noch am meisten Spaß: Eine Geschichte auf bestimmte Gesichtspunkte hin untersuchen. Solange ich da nach meinem Kopf gehen kann ist alles gut!

Äßääääääääääään!!

Heute haben wir uns hieran probiert! Es ist super lecker geworden, auch wenn wir uns (wie immer) nicht wirklich an das Rezept gehalten haben. Als Stärkersatz haben wir No-Egg benutzt, in die Füllung kamen neben den angegebenen Dingen (wir hatten nicht ganz so viele frische Kräuter)Basilikum-Tofu, zwei übrig gebliebene Frikadellen, frischer Knoblauch mit Grün ... Es war sehr arg lecker!

 

Dag-Hammarskjöld-Vorlesung

Sehr begeistert war und bin ich immer noch von den Vorlesungsreihen in den verschiedensten skandinavischen Sprachen bei uns hier am Institut. Die schwedische ist die Dag-Hammarskjöld-Vorlesung von dem Gastprofessor Aris Fioretos (der leider nach diesem Semester geht, was ich sehr schade finde, da er mir sehr gefallen hat). Bisher war ich fünf Mal dort und habe mir zu den verschiedensten Themen einen Vortrag angehört. Man versteht viel, nur fehlt oft irgendwann im Laufe der eineinhalb Stunden der Zusammenhang. Die Chance dazu aber einfach mal zu haben finde ich schon sehr gut. Nur "leider" waren immer mehr Leute von außerhalb dort (dann auch eigentlich immer die gleichen) als Student*innen. Aber immerhin, meistens war es ganz gut besucht. Wenn der Zeitpunkt im nächsten Semester ein anderer sein sollte: sehr gerne, montags ist immer so ein wenig tricky in diesem Semester.

Samstag, 14. Juni 2014

Bye-bye

Leider verlässt mich mein treuer Begleiter hier bald ... Wir haben es lange miteinander ausgehalten :)

Freitag, 13. Juni 2014

Drohung wahrgemacht

Ich habe meine bereits schon seit längerem ja immer mal wieder verlauten lassen, dass, wenn ich jemals in meinem Studentenleben einen Job machen sollte, es keine 0815-Tätigkeit sein sollte, bei der man dem Chef so arg krass unterlegen ist, der für einen alles bestimmt, der doof ist weil er sich nicht an Absprachen hält und so weiter und so fort, ihr versteht. "Ich gehe lieber putzen und habe dafür keinen im Nacken sitzen und Stress und ich kann mir alles selbst einteilen." Tja ihr Lieben, und jetzt ist es soweit. Ich habe einen hammergeilen Job an Land gezogen, wo ich eine lustige bunte Mischung aus Büroarbeit, Haushaltsführung und so ein wenig Mitarbeit in der Arbeitsstelle von einem der beiden Arbeitgeber. Also sehr abwechslungsreich und das Eherpaar für welches ich arbeite ist wirlich super super nett und bisher noch sehr unkompliziert und lassen mir völlig freie Hand. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen, werde in Ruhe gelassen und kann mir völlig aussuchen was ich wann wie und wo mache. Wirklich sehr schön! 

Oh mein Gott

Das hat man jetzt davon: Eltern und so, wa? Ich bin vollends überfordert mit diesem kleinen Ding da, welches mich gestern von meinem Bruder erreichte - der Gute hat jetzt wieder ein neues Smartphone und mich erreichte von daher sein altes. Ein htc schlag mich tot ich weiß es nicht. Ich denke mir nichts Böses, aber das Ding vibriert ja par exellance sobald man nur eine Taste drückt (wie kriege ich das weg?) und die Kurzanleitung hilft mir jetzt auch leider nur sehr bedingt was alles andere betrifft. ARGH, ich werde alt, und zwar so richtig!

Mittwoch, 11. Juni 2014

In der Philha

Am Pfingstmontag waren wir hier, weil wir endlich mal die Gelegenheit nutzen und die Philharmonie von innen sehen wollten - und außerdem auch noch gute Musik hören, was will man mehr? Nachdem wir ja bereits seit Freitag vom Karneval der Kulturen beschallt worden waren war das ein so genannter kröneneder Abschluss des heißesten Wochenenendes seit Ewigkeiten. Das macht auch wirklich keinen Spaß mehr, ganz ehrlich. Ich hatte ja gehofft, dass die Philharmonie (die übrigens wunderwunderwunderschön ist) eher kühl ist, aber das war leider nicht der Fall. Man hat eigentlich immer noch geschwitzt. Egal, auf jeden Fall war es ein wirklich schönes Konzert, auch wenn mir Prokofjew besser gefallen hat als Beethoven (wo uns gesagt wurde das wäre Bach ... räusper ähm ja - ha ha). 

Montag, 9. Juni 2014

Karneval der Kulturen

Wir wohnen ja am Rande des Gebiets wo seit Freitag der Karneval der Kulturen stattfindet. Am Rand bedeutet, dass die Freifläche vor dem Haus bzw. der Bereich unserer Mülltonnen fröhlich zum Schiffen genutzt wird (zumeist von männlichen Personen). Zudem haben wir auch ein paar Leute da, u.a. auch Übernachtungsgäste, die uns beehren und mit denen wir gestern den ganzen Tag in brütender Hitze unterwegs waren. Es ist schön, zum Ausruhen und Wasser trinken immer mal wieder schnell hoch in die Whg. zu können und frisch gestärkt dann wieder aufs Gelände zu gehen. Es hat schon seine Vorteile - wir empfinden den "Lärm" jetzt auch nicht als belästigend, man bekommt dafür gratis den ganzen Tag Musik auf den Balkon und abends wenn man schlafen möchte hören die auf - wirklich eine super Sache! Wenn es nicht ganz so heiß wäre, könnte ich mich auch noch mehr entspannen und das genießen, aber so bin ich nicht so fit und ausgeruht wie es ganz praktisch wäre. Morgen geht die Woche dann richtig los und ich habe um achte Uni; es ginge besser, aber an so einem heißen Tag frei zu haben ist auch nett ;)

Samstag, 7. Juni 2014

Ode an die EMAU

Herzallerliebste EMAU im wunderschönen Greifswald,

ganze drei Semester hast du mich beherbergt - mal nett, mal freundlich, mal beherrscht - und ich bin nicht leicht von dir geschieden; vor allem weil du in dieser wunderschönen Kleinstadt nahe der Ostsee liegst. 
Vor allem warst du sehr praktisch veranlagt was für Unineulinge sehr angenehm war: es ging alles sehr einfach online einzureichen, abzumachen und den ganzen Bürokratiekrams hast du sehr benutzerfreundlich online abgewickelt - etwas, was die HU (bis auf Moodle) absolut nicht auf die Reihe bekommt (ich sage nur: Zettelwirtschaft).
So viele Leute, die dich nicht mal ansatzweise kennen (Stadt wie Uni), die aber stets schlecht über dich reden, aus diversen Gründen, die allesamt null und nichtig sind.
Wir hatten eine schöne Zeit zusammen; nur leider musste ich irgendwann feststellen, dass mein 2. Hauptfach überhaupt nicht hauptfachwürdig ist, zumindest nicht für mich. Und dass dein Fächerprogramm auch sonst nicht viel zu bieten hat - für meinen Lebensweg, so Leid mir das tut.
Ich habe es mir nicht leicht gemacht, aber die Entscheidung fiel dann letzten Endes sehr schnell, sodass ich kaum Abschied von dir nehmen konnte. Hättest du einen Monobachelor in meinem heißgeliebten Fach gehabt, so wäre das noch glatt eine Überlegung gewesen - aber es ist müßig, darüber nachzudenken, denn dem ist nicht der Fall.
Ich verteidige Dich auch jetzt noch vor allen Schmähreden die mich hier erreichen und erzähle von meinen Gründen, die mich dazu bewogen haben, die Uni, die Stadt, das Fach zu wechseln.
Ich werde dich auf ewig in guter Erinnerung behalten und ganz bestimmt noch mal auftauchen und dich genießen!

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ein Artikel

Mir ist das hier letztens in die Hände gefallen. Und ja, während des Lesens sind mir so einige Dinge in den Kopf gekommen, die ich loswerden möchte. Wo ich denke, dass ein kleines Denkfehlerchen vorliegt. Gewisse Verallgemeinerungen - gegen die bin ich doch sehr allergisch. 
Erstmal zum Homeschooling: Ich finde das Prinzip sehr interessant und für einige sicherlich auch empfehlenswert, wenn es denn gut ausgeführt wird. Und bei der vorliegenden Dame ist das auch anscheinend der Fall gewesen. Bis heute könnte ich mich tierisch über einen meiner früheren Lehrer aufregen, der mir die Einführungsstufe auf der Realschule zur Hölle gemacht, mich vorgeführt hat, dem ich am liebsten jedes Mal an die Kehle gegangen wäre. So etwas macht man mit Leuten nicht, erst recht nicht mit Schüler*innen die in der fünften oder sechsten Klasse sind. Von diesem Anastz her hätte ich auch sehr gerne Homeschooling gemacht. Auch wenn dieser Lehrer zum Glück ein Einzelfall war und die Mehrheit mich unterstützt hat. Aber ich sage euch - ein Lehrer ist definitiv einer zuviel. Und das nur, weil mir kein Mensch sagen konnte, wie man Vokabeln lernt. Keiner konnte mir das erklären. Wie sollte ich also bei den Tests abschneiden, wenn man das vorher nie machen musste, die erste Fremdsprache jetzt lernt ... und ach, da werde ich gleich schon wieder agressiv!
Ich habe meine Schule sehr geliebt, ich hatte wirklich ganz grandiose Lehrer, aber nein, den kann ich bis heute echt auf den Mond schießen. Von diesem Standpunkt her: JA, Homeschooling für alle. Aber das ist nur so ein Punkt so ganz nebenbei.
Schwieriger wird es bei Dingen wie Organisation und persönliches Auftreten, man könnte es auch Selbstbewusstsein nennen. Wie kommt man darauf, dass es Schüler*innen schwieriger damit haben als ihre Homeschooling-Kolleg*innen? Ich gehöre wahrlich nicht zu den Leuten mit Selbstbewusstsein, die einfach so auf fremde Leute zugehen können. Das war noch nie mein Fall, aber wenn man muss, dann macht man das, egal ob jetzt so veranlagt oder nicht. Da kommen wir jetzt langsam zu den Verallgemeinerungen, die ich bereits oben angesprochen habe. Man kann nicht behaupten, dass Leute, die ihr Abitur auf der Schule gemacht haben nicht so organisiert sind oder nicht so selbstbewusst. Das hängt doch total vom Typ Mensch ab und vom Typ Sein ... Davon abgesehen, dass das Abitur 0, und zwar wirklich NULL und NICHTIG interessant für das spätere Studium ist (die MINT-Fächer jetzt mal ausgenommen). Und dann vom Lerntypen überhaupt nicht zu sprechen - wie viele bringen sich das meiste selbst Zuhause bei oder mithilfe eines Nachhilfelehrers weil der "richtige" Lehrer unfähig ist. Wie kommt man zu solchen Aussagen? Es gibt vermutlich auch genug Leute nach dem Homeschooling, die a) gar nicht auf eine Hochschule kommen b) diese auch nicht so gut gebacken kriegen wie Abiturient*innen ... Es kann alles sein, es hängt doch nur bedingt davon ab, wie man das Abitur gemacht hat. Viel wichtiger ist doch der Mensch in der Haut und wie er zu den Menschen wiederum, die um ihn herum stehen, steht. Wo ich mit ihr auf jeden Fall übereinstimme ist, dass ihr Homeschooling sicherlich schon eher an Hochschule erinnert hat als an den Schulunterricht. Das finde ich absolut nicht verkehrt. Die Umstellung dürfte ihr da wirklich leichter gefallen sein als allen anderen.

Montag, 2. Juni 2014

Arbeit

Soho, jetzt rücke ich doch mal damit heraus, was sich seit längerem hier anbahnt: Ich habe einen JOB! J-O-B! Ich bin jetzt endlich eine Studentin mit einem Leben neben dem Studium ... Ach Quatsch was für ein Blödsinn. Ich bin immer noch der Ansicht, dass studieren an und für sich ein voller Job ist und es ist die reinste Schande, dass viele für ihren Lebensunterhalt und nicht für die geliebten Extraausgaben arbeiten gehen müssen. Dennoch habe ich jetzt glaube ich einen ganz coolen Minijob gefunden, der genau meinen Vorstellungen (zumindest in der Theorie) entspricht und an dem ich mich jetzt probeweise mal 2 Monate heranwagen werde. Genaueres wird hier (noch) nicht verraten,da ich jetzt erst zum 1.6. anfangen und von daher noch nicht wirklich was zu erzählen habe. Ich schau mal, wie das hier alles so anläuft und vielleicht gebe ich dann irgendwann mal ein paar nähere Infos zu den Aufgaben die ich so mache.