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Es werden Posts vom Februar, 2016 angezeigt.

Morgenritual

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Seitdem sich Loves Ins-Bett-geh-Zeit ein wenig nach vorne verschoben hat, ist er morgens auf die Minute um halb acht wach. Also wirklich, genauso püntklich wie er seine 30-Minuten-Schläfchen macht! Beeindruckend, diese innere Uhr.
Ich will auf was anderes hinaus, und zwar unser morgenliches Ritual, welches sich inzwischen sehr verfestigt hat:


Ich hole Love zu uns ins Bett und sein Hunger wird erstmal gestillt. Er hat zu dem Zeitpunkt so richtig RICHTIG gute Laune: ausgeschlafen, satt und dann wird "getobt". Also Jonas ist ja bekanntermaßen Murmeltier, deshalb toben vor allem wir beide. Love erzählt von der Nacht, wie er so geschlafen, was er geträumt hat. Und er lacht so schön und viel und gluckst vor sich hin und wir haben eine Menge Spaß. Und machen Jonas so langsam aber sicher dann auch wach. Wir kuscheln allesamt noch ein wenig und dann ist es meistens so halb neun oder neun, wenn wir anfangen, aufzustehen, Frühstück zu machen und in den Tag zu starten.


Wir haben so eine sc…

Unser Wochenende in Bildern - 27./ 28.02.2016

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Was herrlich Wetter.


Hallo und guten Morgen!


Frühstück wie so oft in der Küche und Love mittendrin.


Ich mache mich auf den Weg zum Geburtshaus, Homöopathievortrag einer Heilpraktikerin steht auf dem Programm.


Danach gehen wir noch zum Winterfeldtplatz und besuchen den Wochenmarkt. Es gibt, wie immer, Leinöl, aber wir kaufen auch mal wieder lecker Tee.


Chilliges auf dem Bett herumgammeln, das können wir so richtig gut.



Zum gefühlt zweiundzwanzigsten Mal stellen wir die Möbel um: dieses Mal, damit das neue Bett auch noch ins Zimmer passt. Das ist nämlich nochmal 20 cm länger als das Übergangsreisebett.


Bett steht jetzt in der Ecke und ragt nicht mehr in den Raum hinein, sehr viel besser.



Dafür musste mein Kleiderstände auf den Flur ausweichen. Auch okay, meine Kommode steht ja auch schon da. Auf 52 qm lernt man, zu jonglieren. Aber nicht langweilig mit Bällen, nein, mit Möbeln.


Abendessen.


Schlafenszeit für den Lütten, noch ein wenig Netflix für uns.



Heisa, ein neuer Tag ist da, wie fein.…

Kosten im ersten Jahr

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Ich sah letztens eine Doku (ja, dafür hat man manchmal echt Zeit), die ich recht spannend fand, weil uns bekanntlich betreffend. Die Frage war: Wieviel kostet ein Baby im ersten Lebensjahr?
Ich verrate schonmal das Ende (nicht enttäuscht sein): Knapp 4000 Euro war die schlussendliche Summe. Was darunter fiel? Möbel, Kleidung, Essen, Kinderwagen (interessanterweise kein Spielzeug, und zwar mit der Begründung, dass bekäme man doch immer geschenkt).
Natürlich ist es ein Wert, der durchschnittlich errechnet wurde, jede*r hat verschieden viel Geld zur Verfügung oder mag so und so viel Geld ausgeben; einigen ist wichtig, dass die Klamotten öko und bio und möglichst neu sind, andere nehmen eher Secondhand, egal ob Möbel oder Kleidung, hauptsache günstig und wieder andere bekommen viel geschenkt oder lassen sich was schenken mithilfe von Onlinelisten oder was weiß ich was es da so alles gibt.



Wir sind glaube ich ein gutes Zwischending gefahren, und natürlich ist Love noch kein Jahr alt, aber ich…

Siebzehn Wochen mit Jakob Love

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Die letzten Tage standen ganz unter dem Einfluss des aktuellen Schubs, und das nicht zu knapp. Tagsüber hat er seine halbstündlichen Schläfchen auf fünf Minuten verkürzt, außer er befindet sich im Kinderwagen oder im Tragetuch, dann bleibt es bei den üblichen dreißig Minuten. Deshalb ist er tagsüber auch eher mopsig, denn eigentlich bräuchte er das Nickerchen! Dafür schläft er abends früher ein, aber schreckt dann immer wieder weinend auf und jammert und dann hilft nur Tragen, Kuscheln, Trinken und dann schläft er aber wieder schnell ein. 


Deshalb ist vor 22 Uhr ins Bett zu gehen auch wiederum sinnlos, aber ich bin so früh über die letzten Nächte: er wurde entweder erst morgens wach, d.h. das erste Mal Stillen erfolgte so gegen halb sechs oder sieben (das ist DEFINITIV durchschlafen), oder er trank einmal nachts gegen vier oder eine ähnliche Uhrzeit. Also das läuft total gut. So gut, dass ich schon völlig überfordert bin und nachts wachliege, weil ich weniger Schlaf gewohnt bin :)
Das B…

Fazit Rückbildung

So schnell sind nun auch meine Rückbildungskursstunen vorbei gegangen und ich muss sagen: gut war es, sich eineinhalb Stunden die Woche auszupowern. Zwischendurch hatte Jonas Love bei sich behalten, weil er dann doch zu einnehmend war und ich nicht zum Sporteln kam, aber jetzt zur letzten Stunde am Dienstag hatte ich ihn wieder mit und das war auch völlig okay. 
Überhaupt war die Hebamme, die den Kurs gemacht hat, sehr nett und kompetent (dieselbe, bei der wir auch den GVK besucht hatten) und ich mag sie wirklich, aber irgendwann nach dem vierten Mal wurde es ein wenig öde, weil die Übungen immer dieselben waren. Nur die letzten zwei Male haben wir noch ein paar neue Sachen gemacht, aber teilweise wurde es mir langweilig. Aber gut, ich habe keine Ahnung, vielleicht gibt es da auch einfach nicht so abwechslungsreiche Dinge, die man machen kann. Und Kügelchen hochziehen, Reißverschluss schließen oder die Seerose (Leute, die ihr noch nie was davon gehört habt: das sind Vorstellungsmöglich…

Schattenseiten

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Jeder hat mal einen schlechten Tag: Väter, Mütter, Babys, Kleinkinder, Erzieher, Lehrer, Angestellte .... Um das alles abzukürzen: Menschen haben schlechte Tage, Menschen sind deswegen Menschen und nicht jeder Tag ist gleichgut, gleich einfach, gleich unkompliziert. Aber sehr gerne verschweigt man derlei Dinge, man möchte nicht der oder die einzige sein, die den Anschein erweckt, alles liefe nicht perfekt, nicht so, wie man es sich vorstellt.
Wenn etwas nicht so ist, wie man es sich vorstellt, dann ist es das Kind(er) haben.
Es ist anstrengend, es ist kräftezehrend, es ist stressig - kurzum: es hat seine Schattenseiten, wie jeder Beruf, jede Ausbildung, jeder Tag und jede Nacht. Es ist nicht immer toll, es ist nicht immer das, wonach es nach Außen hin aussieht. Und das ist okay, das ist normal, das ist in Ordnung. Es muss sogar so sein, was wäre, wenn jeder Tag der ewig gleiche GuteLauneSuperTag wäre? Das würde auch irgendwann langweilig. 


Es ist nur wichtig, dass man einsieht, dass man …

Der Bauch nach der Geburt

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Eine Kommilitonin meinte, als sie mich mit Jakob in der Uni gesehen hatte: "Man sieht überhaupt gar nicht, dass du schwanger gewesen bist."


Jetzt, nach sieben Wochen Rückbildungskurs, fühle ich mich tatsächlich auch schon fast wieder völlig hergestellt und wie vor der Schwangerschaft. Durch das ganze Tragen (vor allem das Tragen außerhalb von Tragehilfen) ist mein Rücken zwar gerade mehr als überanstrengt (ich muss mir einen Kurs nur für den Rücken suchen, das ist nämlich langsam nicht mehr witzig), aber dafür habe ich Armmuskeln wie noch nie zuvor in meinem Leben. Und Bauchmuskeln tatsächlich auch. Also körperlich habe ich mich schon lange nicht mehr so fit gefühlt, lässt man meinen Rücken außen vor. Der ist renovierungsbedürftig. Ich habe gehört, Pilates soll nicht verkehrt sein. Sonst noch wer Ideen?

Ein Abschluss ist in Sicht

Bedingt durch die Erasmus-Bewerbung und meine eher häufigen Gänge zum Prüfungsamt und weil die Uni dann doch jetzt endlich mal fix war, habe ich inzwischen endlich, nach vier Semestern an der HU, einen guten Überblick über meine erreichten Punkte, meinen aktuellen "Status" so gesehen, was mir noch fehlt und was ich machen muss. Und das ist so erfreulicherweise wenig bzw. inzwischen wirklich überschaubar, da bin ich ganz schön im Kästchen gesprungen. 
Wäre Erasmus nicht, würde ich dieses Jahr noch fertig werden, aber gut, dann lieber ein halbes Jahr noch ins Ausland, als jetzt noch schnell einen Abschluss machen, das muss dann ja auch nicht sein, auf das eine Semester jetzt kommt es dann überhaupt nicht mehr an.
Dieses Semester habe ich übrigens so viele Punkte gemacht wie noch nie zuvor, also so eine Geburt bringt ganz schön Schwung in das Punktekonto.
Auf jeden Fall steckt da noch Arbeit drinne im Abschluss, keine Frage, aber es ist nicht mehr so ein uferloses Daherstranden, w…

Wie möchten wir leben?

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Eine Frage, die sicherlich viele in Umbruchsituationen umhertreibt, eine Frage, die regelmäßig aufploppt und uns innehalten lässt, überdenken, überlegen, weitermachen ... Auch und gerade mit Kind überlegt man sich doch das eine oder andere mehrmals oder schmeißt Pläne um, die man hatte (als ob wir Pläne gehabt hätten ... jaha, genau!)

Witzigerweise haben sich unsere Pläne (ich nenne es mal lieber Vorstellungen) aber auch durch Love nicht wirklich geändert, da wir schon immer sehr auf die Perspektive "Wir wollen Kinder" gelebt haben und uns ein wenig dahin gerichtet haben, soweit das überhaupt möglich ist. Jonas mit seiner wissenschaftlichen Ausbildung allerdings wird immer an größere Unistädte gebunden sein, etwas, was für mich eher schwer ist, weil je kleiner und dörflicher, desto besser (wobei es da natürlich auch für mich keine Jobs gibt).  Aber es gibt genügend Grüngürtel, die wir unsicher machen können (und nein, damit meine ich NICHT eine Reihenhaussiedlung etc. s.u.) Überh…

Vor einem Jahr

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Es war ein Montagmorgen, wie heute, ich musste bald zur Arbeit, es war vorlesungsfrei, wie derzeit, und überhaupt war meine Periode zu spät, zumindest war ich mir da ziemlich sicher, aber bei meinem unregelmäßigen Zyklus konnte man ja nie wissen, was wie wenn wann wo und überhaupt.
Der Test sprach dann aber an und für sich schon sehr positiv (was ich nicht für möglich gehalten hätte, während Jonas nicht überrascht war) und was war: wir sind ein bisschen abgedreht - aber nur ein bisschen. Jonas brauchte erstmal einen Schluck Whiskey und ich bin sehr, sehr verwirrt zur Arbeit gefahren.  
Zwei Wochen später konnten wir auf dem Ultraschall bereits ein pochendes Herz und ein kleines Würmli sehen und es war um uns geschehen.
Und heute? Heute liegt Jakob Love zwischen uns im Bett, strahlt und gluckst und lacht um die Wette mit dem Regenschietwetter da draußen. Es ist ein unfassbares Wunder, ein Gänsehauterlebnis noch und nöcher, eine unglaublich riesengroße Liebe auf jeden neuen Blick und jede…

Unser Wochenende in Bildern - 20./ 21.02.2016

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God morgon!

Was verrät der Mondkalender denn für heute Schönes?

Frühstück mit selbstgebackenen Croissants - na gut, den Blätterteig haben wir nicht selbstgemacht. Die Schokoladenfüllung ist übrigens ein Stückchen Zartbitterschokolade, Nusscreme haben wir nämlich gerade nicht da.

Zeugs und Schreibtisch und so ... Aufräumen würde ich sagen.

Mit Tee an "Nora", für die Hausarbeit muss ich das nochmal genauer lesen.

Um die letzten elendigen Bazillen aus dem Haushalt zu schmeißen: Gemüsesuppe vom Feinsten.

Ganz ehrlich: im Bezug auf Bürokratie ist Erasmus+ zehnmal schlimmer als alles, was wir mit Love so an Schreibkram hatten.

Wenn schon nicht draußen dann wenigstens drinnen Frühling.

Mit dem Vorlesen kann man nicht früh genug anfangen.

Kleines Schläfchen gefällig?

Abendessen bereite ich dann mal vor.