Mittwoch, 31. August 2016

Lesetipps

Heute ganz schnell und kurz und fast schon beim Schlafen, denn der Lütte pennt endlich und ich werde garantiert gleich folgen. Aber diese Buchtipps wollte ich schon seit Ewigkeiten loswerden - also was Ewigkeiten mit Kind halt so sind.


Auf FB habe ich "Besser Nord als Nie" in der Timeline und dort wurde dieses Buch dort oben vorgestellt. Bzw. nicht unbedingt vorgestellt sondern einfach nur in den höchsten Tönen gelobt. Nun, das konnte ich mir dann nicht länger mit ansehen und musste es einfach kaufen. Und dann länger im Regal stehen haben, weil ich nicht zum Lesen kam. Aber jetzt, endlich, habe ich es gepackt! 
Es geht um Familie, um Liebe, um Herz und was die Vergangenheit alles mit einem anstellt, wenn man unbedingt etwas herausfinden muss, weil es einen umtreibt. Das Buch hat einen Protagonisten, der mir schnell ans Herz gewachsen ist, viele wunderbare Orte, an denen die Geschichte stattfindet (Norwegen, Shetland Inseln, Frankreich -> und prompt hat man natürlich Lust, überall gleichzeitig hinzufahren) und es ist so spannend, dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte. Also wirklich, Leute, LESEN.


Hierbei handelt es sich um das zweite Werk einer wie ich finde wunderbaren Schriftstellerin, die es versteht, Figuren zu erschaffen, die so echt sind, dass man jeden Moment meint, man träfe sie auf der Straße an. Und würde sie auch sofort erkennen! Es ist einfach alles so real, so echt, so wahrhaft.
Ihr erstes Buch "Die verborgene Sprache der Blumen" liebe ich und es ist eines der wenigen Bücher, an welches ich jetzt, auch noch Jahre später, oft denke. Weil die Geschichte einfach phantastisch war. Von daher: es war nur logisch, dieses Buch musste ich haben, aber es könnte auch gut sein, dass es nach dem ersten für mich nicht so richtig genial ist. Hat das jetzt irgendjemand verstanden?
Egal, also der Klappentext klang ganz ansprechend, im Prinzip wusste ich einfach, ich muss es lesen, weil ich wie gesagt das erste schon abgöttisch liebe.
Auch hier geht es um Liebe, um die Liebe zu seinen Kindern, zu den Eltern, um den Versuch, aus der Situation herauszukommen, etwas aus seinem Leben zu machen, und zwar bei irgendwie allen Beteiligten. Dinge neu und anders zu machen, die gleichen Fehler nicht nochmal zu begehen, Fehler auszubügeln. 
Die Geschichte ist gut, so im Nachhinein betrachtet gut erzählt, aber es wirkte ein wenig sehr ... wie soll ich sagen?! - arg konstruiert vielleicht. Die Figuren sind, keine Frage, sehr lebendig und wahrhaftig, der Ort, an dem das alles spielt gut beschrieben, aber so ganz drin versunken bin ich nicht, auch wenn ich es spannend und fließend erzählt und geschrieben ist. 
Aber es ist einfach nicht so gut wie ihr Debüt, aber eben auch nicht der absolute Reinfall. Es ist sogar besser als der Durchschnitt. Mehr als lohnenswert!

Dienstag, 30. August 2016

Auf Erasmus in Linköping: Arkösund


Am Samstag haben wir das wunderbare Wetter genutzt und sind an die Ostsee gefahren. Na ja, nach Arkösund, da sind erstmal Schären. So richtig Ostsee merkt man dort nicht, aber hey, im Prinzip war sie es. Und total toll war es sowieso!  
Man braucht übrigens von Linköping aus keine eineinhalb Stunden mit dem Auto. Einmal bis Norrköping und dann abbiegen auf die 209, die bis zum Ende und schon ist man da.


Dieses Haus mit spitzen Dach war bewohnt, wurde gerade wieder schick gemacht. Ein bissl neidisch bin ich schon!


Ein schwedischer Inbegriff für mich: kaltes, klares, sauberes Wasser!


Auch Schwäne fühlen sich hier heimisch.




Auf zwei, drei kleinen mit Brücken verbundenen Schären konnte man herrlich sitzen, die Sonne genießen, die Füße ins Wasser hängen lassen - und gucken, dass Love nicht ausversehen einen Abgang macht.


 Neueste Spielzeugentdeckung: Objektivdeckel.


Der Lütte in der Marsupi beim Großen.


Mich erinnert diese Szenerien immer ein bisschen an Kroatien. Hach ja, dahin wäre auch mal wieder was.


So heißt dieser Weg, den wir dort um die Schären herum gedackelt sind. Wirklich schön! Klares Wasser, einige Boote, da inzwischen wieder Nebensaison ist, war auch nicht viel los.

Sonntag, 28. August 2016

Unser Wochenende in Bildern - 27./ 28.8.2016

Vom Sonntagsamstag und Regensonntag. Aber ganz von vorne:

Samstag


Frühstück - zumindest für einen. So ein bisschen.


Unser Übernachtungsgast hat es ein wenig eilig, deswegen wird es ein wenig chaotisch.


Da wir eh früh wach waren und das Wetter einfach traumhaft ist, machen wir uns auf den Weg an die Küste. Die richtig schönen Bilder kommen dann bald, wenn ich Zeit hatte, mich mit ihnen auseinanderzusetzen.


Praktisch, wenn der Code fürs Klo netterweise drüber steht.


Rasch zusammengekauftes im örtlichen ICA für ein Mittagessen in der Sonne am Wasser.


Danach geht es noch in den Wald.


Tacos, mjammi!


Ab ins Bettle.

Sonntag


God morgon. Auf auf in einen wetterlich bescheidenen Sonntag.


Frühstück gibt es natürlich trotzdem.


Und dann die Küche auseinandernehmen. 


Hausarbeit - manchmal nervig, leider doch ab und an nötig.


Schläfchen.


Etwas, was mir schon länger auf der Seele lag: Küchenschrank umräumen, aufräumen, neu sortieren. Als wir hier einzogen, haben wir alles mehr oder weniger nur reingestopft.


Das Schöne bei Resten vom vorherigen Tag: man hat ratzfatz das Mittagessen für den nächsten.


Geil, NUDELN!


Jonas hat immer noch keine neue Hose gefunden, auch wenn wir jetzt gefühlt zehn Läden abgeklappert haben ;)


Und dann setzt er wieder ein, der Regen.


Abendessen und dann geht es in die Koje. 

Mehr WiBn von anderen Blogger*innen wie immer bei Susanne

43 Wochen mit Jakob Love

Wir haben ihn wieder, unseren Rhythmus. Ging doch ziemlich schnell - eigentlich. Dafür ist er an sich nicht wirklich der "rhythmischste" ;) Was erzähle ich hier eigentlich, am frühen Sonntagmorgen?! Und wie sieht dieses ominöse Substantiv eigentlich in der Realität aus?



Ein längeres Vormittagsschläfchen (des Öfteren bis zu einer Stunde), ein wenn möglich längeres Mittagsschläfchen (bitte, bitte zwei Stunden, aber auch häufiger nur eine) und zwischendurch ganz viel Action, Spiel, Spaß, Spannung. Feste Essenszeiten? Na ja, eher so weniger. Mal hat er wirklich praktischerweise Hunger wenn wir essen, dann wieder nicht, dann vorher oder nachher - so richtig feste Mahlzeiten sind noch nicht sein Ding.


Wir waren gestern den lieben, langen Tag an der frischen Luft, leider war nicht Loves Tag gestern. Viel greinen, viel jammern, viel "Was hat er denn jetzt?" von unserer Seite. 
Diese Tage sind sehr, sehr selten, aber sie schlauchen dafür ganz besonders.



Immerhin hat er dafür auch heute bis ca. viertel vor sieben geschlafen, obwohl er gestern um viertel nach acht "schon" ins Bett ist. Ja ja, dieses "Um 7 zu Bett" ist schon länger Geschichte. Über den Umzugszeitraum wurde es immer später, sicherlich auch durch uns, schließlich sind auch wir bzw. ich später ins Bett und so hat es sich jetzt eingebürgert. Aber über den Sommer finde ich das auch gut, ich hoffe, im Herbst/ Winter pendelt es sich wieder etwas früher ein, wenn es auch eher dunkel wird.



Ach ja, wir sind mitten im Schub, das merkt man jetzt langsam doch. Eher schlechte Laune, schlechter Schlaf (vor allem tagsüber, aber auch nachts) und eigentlich nennen wir ihn nur noch den "Rödelbär", weil er wirklich permanent auf Achse ist. Er will und MUSS sich einfach überall hochziehen und wir glauben, er ist in den letzen zwei Wochen schon wieder mind. einen Zentimeter oder mehr gewachsen, weil er jetzt an Dinge herankommt, die wir extra außer Reichweite gebracht hatten. Das geht so fix hier!



Was uns allerdings gerade besonders belastet ist das Wickeln: er schreit als wolle man ihm an den Kragen! Er macht ein Theater darum, biegt sich durch, windet sich ... Ablenken hilft nur kurz und bedingt, seine Wickelecke ist für ihn das Sodom und Gomorrha oder wie auch immer. Es ist einfach nur tierisch unlustig derzeit, ihn zu wickeln. Über Tipps und Tricks würden wir uns total freuen!

Mittwoch, 24. August 2016

Auf Erasmus in Linköping: Ausflug nach Norrköping


Zur Liu gehört nicht nur der Campus Valla, dem mein Institut zugeordnet ist, sondern auch der Campus US (universitetssjukhuset) und außerdem eben auch der Campus Norrköping. Nicht den unbedingt haben wir heute besucht, so spannend ist der für uns nicht, aber die Stadt haben wir uns angesehen, liegt sie gerade mal eine halbe Stunde Autofahrt von Linköping entfernt.


Zunächst ging es zum touristbyrå, eine Karte der Stadt holen, und dann schlenderten wir los, so wie es unsere Art ist. Beeindrucken, die vielen Gebäuden direkt an der Wasserkante. Und überhaupt ist die Stadt ganz anders als Linköping, sie hat weniger Einwohner, es gibt eine Tram und im Großen und Ganzen haben wir sie als viel städtischer empfunden. Es wäre auch nicht so schlecht gewesen, hier zu leben, dann hätte man allerdings einen etwas weiteren Weg zur Uni gehabt.


Direkt am Kanal kann man spazieren gehen und flanieren, es gibt einen kleinen Park mit Spielplatz und viel zu gucken. Wir waren ziemlich zeitig heute da, Love ist ja eher der Frühaufsteher, sodass wir anfangs noch viel Platz für uns hatten und noch nicht viel los war. Das Wetter war und ist auch einfach nur gut. So herrlich sommerlich, warm und schön!


Es gibt auch viel Grün, nicht nur Braun und Grau, obwohl der Industriestadtteil direkt am Wasser wirklich schön hergerichtet wurde. Es gibt schicke Häuser, große Hallen, Cafés und Brimborium, auch ein Teil der Uni ist fast direkt dort. Ein Steg schlängelt sich durch die ganze neue "Anlage" und viele junge Leute haben sich dort getummelt, was sicherlich an der Uni und an einem Gymnasium lag, die direkt vor Ort waren.


Mich hat diese Ecke der Stadt sehr an Hamburg erinnert, wenn natürlich auch in kleiner und nicht ganz so großstädtisch, sprich mit weniger hohen Häusern.


Insgesamt hat uns die Stadt sehr gut gefallen und wir werden ganz bestimmt nochmal einen Ausflug dorthin wagen, vor allem weil Norrköping im Gegensatz zu Linköping einen Indoor-Spielplatz hat, den wir dann im Winter sicherlich mal besuchen werden, wenn uns Daheim die Decke auf den Kopf fällt. Und auch sonst, um einfach mal wieder etwas anderes zu sehen.


 Mit Blick.


Ein kleiner Lunch, bevor es weitergeht. 


Wasser, Grün, mehr brauchts nicht wirklich, um den Tag zu genießen.


Konzerthaus. DAS Konzerthaus, wenn ihr versteht, was ich meine ;)

Dienstag, 23. August 2016

42 Wochen mit Jakob Love

Nur noch wenige Wochen, dann wird unser Lütter ein Jahr! Na gut, es ist wirklich noch ein wenig hin, schließlich ist der Herbst noch gar nicht in Aussicht, im Gegenteil, diese Woche wird noch richtig sommerlich, aber ich meine ja nur. Die Zeit eilt und ich wette, in Nullkommanichts wird der November da sein und mit ihm ein Geburtstagskind. 


Diese Woche hat er wieder große Fortschritte gemacht: am Sofa hochziehen, an diversen anderen Dingen hochziehen, sich daran entlang hangeln, sich sachte auf den Boden zurückgleiten lassen ... Es geht alles so schnell, wenn man bedenkt, dass er noch gar nicht so lange krabbeln kann und dann nur innerhalb von zwei oder drei Tagen zum Speedkrabbler wurde und jetzt schon am Sofa entlangläuft! Unglaublich, wirklich.


Anders als hier auf dem Bild haben wir den Kinderwagen jetzt zum richtigen Buggy-Sportwagen umgebaut, also den Sitz mit Blickrichtung nach vorne umgesetzt. Das gefällt ihm erheblich besser, auch wenn er viel länger als eineinhalb oder zwei Stunden nicht im Wagen sitzen mag. Das Tragetuch bzw. die Marsupi sind immer noch die erste Wahl, gerade für die Schläfchen tagsüber kommt man überhaupt nicht drum herum.  Aber warum auch, gerade wenn man lieber unterwegs sein möchte, ist es gut zu wissen, dass er so oder so an sein Schläfchen kommt, egal ob man es jetzt im Bett oder draußen hält.


Nachdem es in der letzten Woche so ein, zwei oder auch drei schlechte Nächte gab, dachte ich an den nächsten Schub oder sonstwas, schlecht schlafen darf ja jede*r mal, aber der Verursacher waren wohl die neuen Zähne bzw. ein neuer Zahn, nämlich der rechte obere Schneidezahn. Der linke ist auch schon im Anmarsch, aber noch nicht draußen. Das gibt hier bald BLW-Partys, ganz klar.